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 Mittwoch, 13.01.2021
Kalter Bürgerkrieg in Lüneburg
Riesen Nachfrage nach unserer neuen Broschüre
   In der sehr ausführlichen Rezension der Schrift von Markus Bernhardt in der "Jungen Welt" gehen täglich viele Bestellungen bei uns ein. In der "Jungen Welt" heißt es unter anderem über unsere Arbeit: "Erstmals in der Bundesrepublik haben die Autoren die strafrechtliche Verfolgung von Kommunisten und Antifaschisten nach dem Strafrechtsänderungsgesetz von 1951 bis 1968 dezidiert an einem Gerichtsort untersucht. Die Lüneburger Antifaschisten haben eine Durchleuchtung des Justizpersonals, der Verfahren und der Justizopfer vorgelegt. Allein an diesem Gerichtsort wurde aus politischen Gründen eine Gesamthaftstrafe von ca. 4.000 Monaten Gefängnis verhängt."

   Deshalb auch hier noch einmal die Vorstellung des Bandes  III mit dem Titel „Kalter Bürgerkrieg in Lüneburg“ aus der Reihe „Landgericht Lüneburg als ‚Spitze der justizförmigen Kommunistenverfolgung‘ der 1950er-/1960er-Jahre“

Titelblatt "Kalter Krieg in Lüneburg"
  
   Unsere Schriftenreihe über das „Landgericht Lüneburg als ‚Spitze der justizförmigen Kommunistenverfolgung‘ der 1950er-/1960er-Jahre“ schließen wir jetzt mit dem Teil III mit dem Titel „Kalter Bürgerkrieg in Lüneburg“ ab. Damit endet nach sechs Jahren Recherche und Schreibarbeit (ca. 450 Seiten) dieses bundesweit einzigartige Projekt, am Bespiel des Landgerichts Lüneburg das Personal und die Verfahren einer der politischen Strafkammern darzustellen und einer Kritik zu unterziehen. Die Schrift kann für 7,00 € bei uns auf Rechnung bestellt werden oder für 5,00 € im Cafe Avenier gekauft werden.

   Zu hoffen ist, dass wir damit den Anstoß zu einer Diskussion auf den verschiedenen politischen und Justiz-Ebenen gegeben haben/geben werden, die einen etwas anderen Blick auf die  Zeit der jungen Bundesrepublik wirft und vielleicht sogar zur Rehabilitierung der politischen Opfer führt.
   
Inhaltsverzeichnis                                                                                                                Vorwort anlesen
 

 Unsere Schriften sind hier zu beziehen:

Im Cafe Avenier in der Katzenstraße zu erwerben (Aufgrund der aktuellen Corona-Lage machen wir derzeit nur Fensterverkauf, täglich (Mo-Sa) von 11-14Uhr.)

oder per E-Mail hier vvn-bda-lueneburgatvvn-bda-lg.de zu bestellen.

Kalter Bürgerkrieg in Lüneburg
   Unter diesem Titel legt die Lüneburger VVN BdA eine fünfte Schrift vor, mit der sie ihr Geschichtsprojekt „Das Landgericht Lüneburg als ‚Spitze der justi zförmigen Kommunistenverfolgung‘ der 1950er/1960er Jahre“ abschließt. Erstmals in der Bundesrepublik untersuchen die Verfasser die strafrechtliche Verfolgung antifaschistischer Bestrebungen in der unmittelbaren Nachkriegszeit nach dem Strafrechtsänderungsgesetz von 1951 bis 1968 dezidiert an einem Gerichtsort, nämlich am Beispiel der Praxis von Staatsanwaltschaft und politischer Strafkammer des Lüneburger Landgerichts.
   Nach einer Vorstellung des Justizpersonals dieser Strafkammer (einschließlich der Staatsa nwaltschaft ) mittels ihrer be ruflich politischen Biographien insbesondere als Nazi Juristen im Band I und der Darstellung der Verfolgungs-bemühungen der Staatsanwaltschaft sowie der Spruchpraxis des Gerichts im B and II a bis II c folgt im nun vorgelegten Band III ein Resümee.
   Ein maßgeblicher Schwerpunkt der Schrift stützt sich auf bislang nicht ausgewertete Überlieferungen des Nieder-sächsischen Landesarchivs, den Sachstandsberichten der Lüneburger Staatsanwaltschaft über ihre politischen Verfahren während dieser Zeit. Diese Schriftsätze, die über das Justizministerium in Hannover dem Bundesjustizministerium in Bonn vorgelegt wurden, geben Auskunft über das Selbstverständnis der Strafverfolgungsbehörde (sowie der Ministerien), welches ein aggressiv antikommunistisches, nationalistisch völkisches, autoritär antiliberales Sta atsverständnis offenbart und ebenfalls antisemitische Züge trägt.
   Die Auswertung dieser Sachstandsberichte erlaubt es nunmehr, einen detaillierten Blick in die NS affine Mentalität der Lüneburger Staatsanwaltschaft zu werfen, die auch vor einer Desavouierung von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer und Kirchenpräsident Martin Niemöller und anderen antifaschistischen Persönlichkeiten nicht Halt macht. Es wird der Umfang und die Intensität staatsanwaltschaftlicher Verfolgungsbemühungen in ihrer Zusammenarbeit mit den Behörden des Verfassungsschutzes und der Nachrichtenpolizei beschrieben, die den damaligen Saarbrücker Strafrechtsprofessor (und späteren FDP Bundesjustizminister) Maihofer zur Bemerkung veranlassten, dass sie „einem ausgewiesenen Polizeistaat alle Ehre machen.“
   Eine Auflistung von Opfern der Lüneburger politischen Strafjustiz schließt den Band ab. Von den insgesamt 889An-klagefällen konnten die Namen von 486 Personen recherchiert und aufgelistet werden. Eine Addition der erlittenen Haftstrafen beträgt demnach ca. 4.000  onate Gefängnis
   In einem Rechtstaat können die in dieser Broschürenreihe vorgelegten Arbeitsergebnisse nur eine Konsequenz haben: Die Rehabilitierung dieser Verfolgten des Kalten Bürgerkrieges und die Ent schädigung der Verurteilten. Diesen „Menschen, die um ihre Freiheit, ihren Beruf, ihre Renten, mit einem Wort um ihr Lebensglück gebracht (wurden), weil ihre politische Gesinnung nicht in die antikommunistisch ausgerichtete formierte Gesellschaft passte“ (Rechtsanwalt Heinrich Hannover) muss endlich Gerechtigkeit zuteil werden. Die Zeit eilt, wenn die wenigen noch lebenden seinerzeit Verfolgten noch ihre gesellschaftliche Anerkennung erleben sollen.
   Die Broschüre „Das Landgericht Lüneburg als ‚Spitze der justizförmigen Kommunistenverfolgung“ der 1950er/1960er Jahre“, Teil III „Kalter Bürgerkrieg in ist (wie die anderen Schriften dieser Reihe) auf Rechnung für 7,00 Euro zu erhalten unter der Bestelladresse: vvn-bda-lueneburgätvvn-bda-lgpunktde (Entsprechendes einsetzen)

Lüneburg, d. 9.9.2020
 
 
 pg

20   Jahresrückblick    20

                 Foto Hermann Reinmuth
Hermann Reinmuth

 
 


Transparent 

 

Fahne Naziterror stoppen! Fahne
Alle gegen den Faschismus!


Kundgebung in Lüneburg:
Freitag, 21. Februar 2020, 18 Uhr
Platz Am Sande / vor der IHK


 Defender 2020

Transparent


Gemeinnützigkeit

Ulrich Stuwe


 Freispruch für Ramadan

Transparent


 Foto Gedenken auf dem KZ-Friedhof
 
 
 
75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus
wegweiser 


 
 


 

Zum Antikriegstag 2020 in Lüneburg spannen wir ein Band des Friedens

29.08.2020 Clamarpark 16:00 Uhr

Plakat 


VVN-Filmveranstaltung zum Antikriegstag, Lüneburg, Scala-Kino

„Chichinette – Wie ich zufällig Spionin wurde“

06.09.2020, 10:30 Uhr

 
Unter diesem Titel legt die Lüneburger VVN BdA ihre neue Schrift vor
 
Titelblatt "Kalter Krieg in Lüneburg" 
 
 
 
Friedhof Tiergarten Lüneburg 
 
 
 
 

Artikel und Berichte von 07/2019 bis 12/2019
Artikel und Berichte von 01/2019 bis 06/2019
Artikel und Berichte von 07/2018 bis 12/2018
Artikel und Berichte von 01/2018 bis 06/2018

 
 

 

Wie, du bist nicht bei whatsapp ????????


Rosa-Luxemburg-Konferenz • Livestream am 9.01.2021
 
 
Alle Infos hier:
 
 

 
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Esther Bejarano warnt auf Spiegel-Online eindringlich vor der weiteren Rechtsentwicklung in der BRD
 
 

12. Kalender-soziale-Bewegung 2021 ist da
 
12. Kalender-soziale-Bewegung 2021 ist erschienen.
Näheres hier:

Neuer Termin:

13.02.2021, geplant um 18:00 Uhr, SPIEL ZIGEUNISTAN, Autorenlesung mit Musik mit Christiane Richers (Text) und Kako Weiss (Saxophon)
Lüneburg, vsl. als
Streaming

Weitere Informationen auf der Seite vom Theater am Strom


06.02.2021, 19.30 Uhr,  «ROSA BEGEGNEN - Textpartitur zur Geschichte einer Hamburger Sintiza »
Theater Bostelwiebeck, Bostelwiebeck 24, 29575 Altenmedingen, Kartentelefon   05807 979971

Nähere Informationen auf der Seite vom Theater am Strom


Verschoben in das Jahr 2021

01. bis 14. 11.2020, Franz Holländer!  Beitrag der Falken-Gruppe „Rot ist mehr als eine Farbe“ im Rahmen der Ausstellung zum Thema “Erinnern / Vergessen” im Heinrich-Heine-Haus

Lüneburg, Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1

Hier ein Eindruck über die Arbeit der Falken-Gruppe mit Timelapse(Zeitraffer)-Video

Franz Holländers Wirken in einem Gedenktext zu seinem 25. Todestag


ABGESAGT neuer Termin unter Vorbehalt 04.04.2021

01.11.2020, 14:00 Uhr, Welt-Kobanê-Tag: „From Kobane To The World: Rise Up Against Fascism – Rise Up For The Revolution!“
Lüneburg Am Alten Kran (Stintmark)

Die Veranstalter*innen schreiben dazu:

Angesichts der immer weiter steigenden Infektionszahlen, sagen wir unsere geplante Kundgebung zum Welt-Kobane-Tag am 1. November 2020 ab. Da wir nicht abschätzen können wie sich die Situation entwickeln wird, tun wir dies aus Vorsicht und mit Verantwortungsbewusstsein. Wir halten es für erforderlich, nicht dazu beizutragen, das Menschen möglicherweise gefährdet werden und das Gesundheitssystem noch weiter belastet wird. Hier gilt unser Dank und unsere Solidarität den Kolleg*innen in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Wir werden unsere Kundgebung alsbald nachholen und denken der 4. April wäre ein guter Tag dafür.
 
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Die Stadt Kobanê liegt im Norden Syriens, in Rojava, und ist das Symbol der kurdischen Freiheitsbewegung gegen den Faschismus. Nach der Umzingelung der Stadt durch den sogenannten IS im Spätsommer 2014 wurde Kobanê am 1. November 2014 befreit. 134 Tage lang leistete die Stadt einen historischen Widerstand. Verteidigt wurde dabei das revolutionäre Modell, das auf basisdemokratische Strukturen, Frauenbefreiung, Ökologie und Geschwisterlichkeit der Völker beruht. Anlässlich des diesjährigen Welt-Kobanê-Tag ruft die internationale Kampagne Riseup4Rojava zu einer weltweiten Aktionswoche unter dem Motto „From Kobane To The World: Rise Up Against Fascism – Rise Up For The Revolution!“ vom 01. bis 08.11.2020 auf.

Die Kundgebung in Lüneburg findet im Rahmen der Aktionswoche statt und soll Ausdruck unserer Solidarität sein:

Aufruf und Infos zu Kundgebung:
https://www.facebook.com/events/2677910052459295/

logo_scala-kino

Unterstützung für unser Scala-Kino
   "Als unabhängiges Kulturunternehmen trifft uns die Schließung nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich hart. Viele Existenzen sind mit unserem Kinobetrieb verbunden, neben unseren eigenen Mitarbeiter*innen trifft die Schließung zahllose Kulturschaffende in der Filmwirtschaft, Lieferanten, Partner und Nachbarn. Wir können nur hoffen, dass diese Krise schnell überstanden ist und wir bald wieder öffnen können." - Schreiben die Kinobetreiber*innen auf der Website.
DESHALB:
    Immer wieder konnten wir uns und andere politisch aktiven Gruppen aus Lüneburg sich in der Vergangenheit der Unterstützung des Scala-Kinos sicher sein. Das ganze Jahr über bot das Kino kontinuierlich Filme von höchster politischer und kultureller Brisanz. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Jetzt ist es Zeit, das Scala-Kino zu unterstützen. Das geht mit dem Kauf eines Gutscheins:
https://www.scala-kino.net/gutschein

pg


 

 
Plakat Esther Bejarano

Befreiung – Was sonst!
Wir fordern zusammen mit Esther Bejarano
einen bundesweiten Feiertag am 8. Mai.
Hier geht es zur Petition:    

https://www.change.org/8Mai

 

 

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