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So einfach geht es, wenn der Wille vorhanden ist:
Der Lüneburger Stadtrat  streicht den Kandidat mit rechtsradikaler Vergangenheit von der Schöffenliste
 „Das ist ein Erfolg für die Demokratie und sichert eine neutrale und unabhängige Justiz.“ , sagt David Amri von der Partei Die Linke. 37 Ratsmitglieder wollten letztendlich, sicher auch wegen massiver Proteste aus der Bevölkerung keine Nazis als Laienrichter in Lüneburger Gerichten sehen und stimmten für die Streichung. Nur die Mitglieder der AFD offenbarten erneut ihre Gesinnung, indem sie augenscheinlich nichts gegen Nazis im Rechtssystem der Bundesrepublik haben und enthielten sich.
                                                                      Aber sicher ist sicher!
Liste überprüfen: Die geänderte Schöffenliste liegt vom 06.07. - 13.07. aus.
Ort:                      Am Ochsenmarkt/Rechtsamt; Eingang J; Zimmer 48
Zeiten:                 08.00 - 14.30 Freitag bis 12.00
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Kulturausschuss am 8. 6. 2018 zum 110er-Gedenkstein am Springintgut
Verwaltung zieht eigenen Textvorschlag zurück. Entscheidung über neuen Text vertagt.

Mit einem Schachzug verhinderte die Ausschuss-Mehrheit, dass der Textvorschlag der VVN diskutiert wurde
Für einen Ersatz der heftig kritisierten „Friedenspfad“-Tafel am 110er-Gedenkstein hatten auf der Ausschuss-Sitzung vom 8.6. sowohl die Stadtverwaltung als auch die VVN Lüneburg je einen Text vorgelegt; den Vorschlag der VVN hatte „Die Linke“ als Antrag übernommen.
Die VVN hatte zuvor den Verwaltungs-Vorschlag gründlich kritisiert: Er negiere die historische Wahrheit, stelle sich nicht der Verantwortung und falle streckenweise sogar noch hinter die aktuell dort installierte  „Friedenspfad“-Fassung zurück  (ausführliche Kritik des Verwaltungsvorschlages siehe hier).
Auf der Ausschuss-Sitzung kam dann die überraschende Kehrtwende: OB Mädge zog den Textvorschlag seiner Verwaltung zurück: Er entspreche tatsächlich nicht den inhaltlichen Anforderungen. Auf Antrag von SPD-Ratsherrn v. Mansberg beschloss der Ausschuss, dass eine Kleingruppe einen besseren Text formulieren und dem Ausschuss bei dessen nächster Sitzung vorlegen soll.
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Es tut sich etwas auf dem KZ-Friedhof im Tiergarten!
Fraglich ist: Was genau? Wie wird das Endergebnis aussehen? Es verspricht spannend zu werden!
 Zum
Hinweisschild: Zum Mahnmal Tiergarten

Nach dem "Scharf"-Skandal jetzt der "Schöffen"-Skandal!
Keine Lernzuwächse bei den politisch Verantwortlichen der Stadt erkennbar!
Ist es Naivität, Unwissenheit oder Absicht der meisten Ratsmitglieder in Lüneburg?
Die eigenen Begründungen für ihr Handeln lassen nur einen Schluss zu: Es ist eine Mischung aus allem!

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Zum 3. Mal versucht die Stadt Lüneburg dem Tafeltext am Denkmal der 110.I.D einen historisch korrekten und moralisch angemessen Inhalt zu geben.
Wieder scheitert der Versuch kläglich!!!

Der neue Textvorschlag stellt gegenüber der bisherigen 2. Fassung Tafeltext keine grundlegende Verbesserung dar; stellenweise fällt er sogar hinter diese Version zurück.

Zusammenfassung der Kritik der VVN Lüneburg am neuen Textentwurf

Sollte er beschlossen werden, vergibt die politische Vertretung Lüneburgs damit zum 3. Mal die Chance, eine verantwortungsvolle Haltung zur 110. I.D. einzunehmen.

Das erforderte u.E., trauernd der Verbrechens-Opfer der 110. I.D. zu gedenken und jeder kritiklosen Ehrung der 110. I.D. entgegenzutreten - und sich damit auch von dem Denkmal und der jahrzehntelangen Partnerschaft zwischen den 110er-Veteranen und der Stadtvertretung zu distanzieren.

Die Botschaft jedes Textes beim 110er Denkmal sollte ohne Wenn und Aber heißen:
"Ein Vernichtungskrieg mit solchen Verbrechen darf es nie wieder geben!"

Ausführliche Begründung
(rot hervorgehoben = Zitate aus dem Textvorschlag der Stadtverwaltung):

  1. "Am Wallaufgang wurde 1960 das Denkmal...errichtet."
    Die Passivformulierung verschleiert die Akteure (Wer hat errichtet? Mit welcher Absicht? Mit welchem Hintergrund? Und ebenso: Wer hat das Errichten gestattet bzw. begrüßt? Warum?
    Den vollständigen Text lesen

Hier zeigt die VVN-BdA-Lüneburg wie der Ort mit dem Stein für die 110.ID  so umgestaltet werden kann, dass das Gedenken an die weißrussischen Mordopfer der Wehrmachtseinheit den gebührenden Stellenwert bekommt
 
Vorschlag der VVN zur Umgestaltung des 110er-Steines in Anlehnung an KarlsruheDokument groß
 
                        Zum Text                                                                                   Zum Text

 
Plakat Veranstaltung
PDF-Download Plakat
                        Lüneburger Helden?!!
Zum politischen Widerstand gegen die Nazis in Lüneburg

Die Veranstaltung erinnerte an viele tapferen Menschen aus Lüneburg und Umgebung, die gegen den deutschen Faschismus kämpften und stellte die Frage nach ihrer öffentlichen Würdigung. Im Marcus-Heinemann-Saal gingen viele interessierte Zuhör*innen mit Fragen und Anmerkungen auf den Vortrag von Peter Asmussen ein. In dessen Anschluss entspann sich zwischen den Podiums-teilnehmern eine intensive Diskussion zum Thema unter der fachkundlichen und souveränen Moderation von Bernd Bruhn.


 

 

Am 1. Mai in Lüneburg stieß die Plakatausstellung zur AFD und die Zitate des AFD-Führungspersonals auf großes Interesse.

 
 

Hier geht es zum Radiobeitrag "Konfliktfeld Gedenkkultur", der anlässlich der letztwöchigen Demo des "AK Unbehagen in der Struktur" und mit O-Tönen aller Redebeiträge dieser Demo entstanden ist.

 

Baumstumpf

Bei der Diskussion um die innerstädtischen Denkmäler droht der peinliche Zustand des KZ-Friedhofs im Tiergarten in Vergessenheit zu geraten.
Der augenblickliche, 24.04.2018, Zustand in Bildern

 

 logo Unsere Stellungnahmen, Erklärungen und Presseerklärungen zu den verschiedenen Aspekten der aktuellen Lüneburger Gedenkkultur
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 Mädge im Gespräch mit NDR-Reporter Hallo Niedersachsen Beitrag zur Lüneburger Gedenkkultur  NDR 3 vom 21.02.2018
Interview mit  Oberbürgermeister Mädge zeigt: Er ist nicht auf dem Laufenden und spricht nur mit Lüneburgern. Aber wer ist Lüneburger? Reicht der erste Wohnsitz in Lüneburg?
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Beschriftung Denkmal

Erneut erhielt das Denkmal für die verbrecherische 110. Infantrie Division aus Lüneburg eine treffende Beschriftung

Hier geht es zum: "Denk" Mal im Wandel der Zeit

 

Gedenken Gruppe

Eine große Gruppe von Menschen traf sich am 19.11.2017 auf dem KZ-Friedhof im Waldgebiet Tiergarten bei Lüneburg, um der dort beigesetzten Opfer des Naziterrors zu gedenken
Bild 1| Bild 2 | Bild 3

 

Frau Scheslo, Dr.Scharf, Frau Gerhard

"Insofern hat die Stadt Lüneburg eine besondere Verantwortung für das, was damals geschehen ist."
                                                                                                         Bürgermeister Dr. Gerhard Scharf, 11. 8. 2017
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Als Kinder überlebten die sechs das von der Lüneburger 110. Infantriedivision der Wehrmacht 1944 verübte Massaker in Ozarichi.
Nun besuchten die sechs Frauen auf Einladung der VVN-BdA Lüneburg und des AK-Gedenkkultur die Stadt,in der immer noch ein Denkmal steht, das die damaligen Täter verherrlicht - für die Opfer aber kein Wort gefunden wird!
mehr | Eindrücke vom Besuch | Fotos

 

titelblatt Broschüre

Die neue Broschüre: Das Landgericht Lüneburg als „Spitze der justizförmigen Kommunistenverfolgung“ der  1950er/1960er- Jahre; Teil II a: Verfahren - Prozesse – Angeklagte
Die Druckschrift ist zum Selbstkostenpreis von 5,00 Euro (incl. Porto)  unter  vvn-bda-lg@web.de zu bestellen                    
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CDCover Auslaenderkartei

         VVN-BdA übergibt Lüneburger Stadtarchiv wichtige Datensätze zur NS-Stadtgeschichte
Als drittes "Geschenk   an die Stadt Lüneburg" vermacht die  Lüneburger VVN-BdA dem Archiv der Stadt eine Aufzeichnung der sogenannten Ausländerkartei. Es handelt sich dabei um eine separate Kartei des Einwohner-meldeamtes der Stadt aus der Zeit von 1939 bis 1945.

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 Rede Prof.Wuggenig

Dritte Ausstellung zu Lüneburger Kriegsverbrechen und deren Verdrängung bis in die Gegenwart

Am 14. Juni 2017 wurde in der Universität die Ausstellung „Hinterbühne III“ eröffnet.

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Transparent

Was für ein Leben –Wir gratulieren unserer Freundin Sonja Barthel zum 100. Geburtstag[1]

Wir haben in Bleckede gemeinsam gefeiert
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DGB-Stand

Stadtteilfest in Kaltenmoor

OB-Mädge doziert Totalitarismustheorie und fordert: Bitte wählen gehen - aber nur Parteien der Mitte!

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Gedenkort am ehemaligen Hamburger Deportationsbahnhof feierlich eingeweiht

Im Mai 2017 ging der diesjährige "Monat des Gedenkens in Hamburg Eimsbüttel" zu Ende.

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Aktuelles


Termine für die nächsten Tage
 
21.April 2019, 17.00 Uhr Rathaus Uelzen
Kein Platz für völkische Musik in Uelzen
Kein Bock auf Frei.Wild!
Keine Bühne für völkischen & nationalistischen Identitätsrock!
Aufruf zu einem Friedensmarsch

19. - 21.4.  Dorfmark, vorm Bahnhof
Beginn jeden Tag 13.00 h
Osterproteste gegen die rassistischen Ludendorffer

19.04. Mahnwache
20.04. Konzert gegen Ludendorffer
21.04. Demo
PDF-Download Flyer

22.04.2019, 12.00 Uhr Ostermarsch Hamburg
Sankt Georg-Kirchhof
PDF-Download Aufruf Hamburger Forum

22.04. 2019, Colbitz Marktplatz 11.55 h, Letzlinger Heide
Ostermarsch-Kundgebung
für den Widerstand aus der Lüneburger Heide spricht CharlyBraun
PDF-Download Aufruf OFFENeHEIDe

1.Mai  Auf die Straße für ein solidarisches & gerechtes Europa
10.00 Uhr Demo ab Theater
Kundgebung auf dem Lambertiplatz 10.30 Uhr
PDF-Download Aufruf DGB Region Nord-Ost-Niedersachsen

04.05.2019, 20.00 Uhr mosaique, Lüneburg,  Katzenstraße 1
Konzert Heinz Ratz  und "Strom und Wasser"
Im Rahmen der Initiative "1 Million gegen Rechts"
Zur Website von strom-wasser-eine-million-gegen-rechts


 
logo_fridays_for_future_lueneburgFridays for Future Lüneburg / Uelzen

Letzten Freitag forderten 400 Menschen in Uelzen, dass sofortiges Handeln nötig ist, um die Auswirkungen des Klimawandels zumindest noch abmildern zu können.
Das schreibt die Uelzener Allgemeine Zeitung in ihrer Online-Ausgabe zur ersten Fridays for Future Demonstration in Uelzen:                                       Zum Artikel der AZ-Online
2019_04_06                                                                                       pg

"Es ist nicht mehr fünf vor Zwölf, es ist Zwölf!"
Jugendliche verschärfen Gangart - Protest im Bundestag
Protestaktion im Bundestag
Zum Video der Rede auf Youtube
COURTIER - Jüngstes Gericht: (AUF!stand im Bundestag)
COURTIER - Jüngstes Gericht Rapper

Demoschild 
Am 15. März wurde global in mehr als 50 Ländern gestreikt!
Das war der "friday for future" in Lüneburg, online auf der Website der Falken Lüneburg:

Freispruch für Ramadan - ABER!                 
Der wegen versuchten Todschlags angeklagte Ramadan Abubaker Yahia wurde heute frei gesprochen.
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 Nazis fühlen sich augenscheinlich von einem ermordeten Sintijungen bedroht

 Seebrücke schafft sichere Häfen

Rettungsschiff Mittelmeer

 

Mach deine Stadt zum sicheren Hafen - Hier geht es  zur  Petition


Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Behörden
Die Zeitschrift Telepolis fasst die aktuelle Situation treffend zusammen und beschreibt ein bedrohliches Szenario:

Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur
Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.
                                                                          zum Brief

     So lief das Bürgerforum zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg.

                          weiterlesen            Fotos


Kritik am neuen Text auf der Gedenktafel für die 110.ID in Lüneburg

Dazu Texte

von    VVN-BdA-Lüneburg

 

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