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Donnerstag, 23.01.2020
Interview der VVN-BdA-Lüneburg mit der Bundestagsabgeordneten Petra Pau

Vor der Veranstaltung informierte uns Petra Pau über die aktuellen Erkenntnisse zum NSU Komplex und rechten Netzwerken in einem ausführlichen Interview.

 
 
pg

Mittwoch, 22.01.2020

          
                             
Christoph Podstawa moderiert den Abend mit Petra Pau

Riesiges Interesse an Petra Paus Vortrag zu rechten Netzwerken und den NSU-Ermittlungen

Gut hundert Lüneburger*innen informierten sich zu den Erkenntnissen des NSU-Ermittlungsausschusses

  Ein sehr anstrengendes Tagespensum hatte die Bundestagsabgeordnete der Partei "Die Linke" in Lüneburg schon hinter sich, als sie nach Interviewterminen bei der Lokalzeitung, bei den "Falken" und bei der VVN-BdA-Lüneburg im Glockenhaus tiefe und verstörende Einblicke in die bewussten und unbewussten Ermittlungsfehler sowie Vertuschungsversuche bei der Aufklärung der rechten Mordserie gab.
  Verstörend, weil völlig abwegig war, dass nicht auf Grundlage rassistischer Motive ermittelt wurde. - Zufällig als Gäste bei einer Besprechung anwesende Beamte des US-Amerikanischen FBI wiesen die deutsche Ermittlergruppe ausdrücklich daraufhin, dass die Morde ihrer Einschätzung nach eindeutig rassistisch motiviert seien. Die Einschätzumg der FBI-Beamten blieb unberücksichtigt.
   Verstörend, weil bewusst Beweismittel vernichtet, Akten geschreddert wurden.
Und vor allem verstörend, weil nunmehr deutliche Erkenntnisse vorhanden sind, dass der sogenannte NSU zu einem weit reichenden Netzwerk gehörte, das immer noch existiert. So gibt es Verbindungen zwischen V-Leuten des Verfassungsschutzes zu Mitgliedern der NSU-Bande und nach aktuellem Ermittlungsstand auch zum Mörder von Walter Lübcke.
  Petra Pau berichtete von viele weiteren Verquickungen rechter Straftäter, deren Strukturen mit V-Leuten des Verfassungsschutzes.
   Als Ursache für Fehleinschätzungen, Fehlentscheidungen und bewussten Missachtungen von Erkenntnissen im Zusammenhang mit NSU, aber auch mit aktuellen Ermittlungen gegen rechte Netzwerke, machte  Frau Pau den immer noch tief verwurzelten strukturellen Rassismus fest.

  Um in Zukunft solch skandalösen Vorkopmmnisse verhindern zu können sind die Hauptforderungen der "Linken", das Abschalten der V-Leute sowie das Paradigma "Quellenschutz vor Opferschutz" aufzugeben.

  Ermutigt zeigte sich Petra Pau, trotz dieser negativen Faktenlage von den vielen Menschen, die zu ihren Veranstaltungen zum Thema kämen, so auch in Lüneburg. Beispiele nannte sie von Orten, in denen sich zivilgesellschaftliche Gruppen über Parteigrenzen hinaus gegen Rassismus und rechte Einflüsse stellen.

Saal Glockenhaus

Teilweise war ungläubiges Raunen hörbar als Petra Pau von den "Versäumnissen" der Ermittlungsbehörden berichtete.

Petra Paus Vortrag ist auf "Freie-Radios.net" zu hören

Die Diskussion ist ebenfalls auf "Freie-Radios.net" zu hören

pg


Die Presseerklärung der Partei "Die Linke " zur Veranstaltung im Glockenhaus
PE

 

Wie, du bist nicht bei whatsapp ????????


22.01.2021, 15:00 Uhr, KUNDGEBUNG: Femizide Benennen! Patriarchale Gewalt stoppen!
Lüneburg, Marktplatz

27.01.2021, 19:00 Uhr, Gedenkveranstaltung Befreiungstag von Auschwitz
Lüneburg, Wandrahmpark

  Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungs- lager Auschwitz durch Soldat:innen der Roten Arme befreit. Damit fand der Massenmord vor allen an den europäischen Jüdinnen und Juden durch die Nazis ein Ende. In Auschwitz wurden eineinhalb Millionen Menschen ermordet. Als die Rote Armee Auschwitz befreite, fand sie nur mehr 7500 überlebende Häftlinge vor. Am internationalen Gedenktag findet die Lüneburger Veranstaltung in diesem Jahr im Wandrahmpark statt.

27.01.2021, „Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten“ – Digitale Lesung aus Victor Klemperers Tagebuch 1933 bis 1945  zum Gedenken an den 27. Januar 1945
  Zur Erinnerung an die Geschehnisse von damals und als Mahnung an die heute Lebenden, haben die Hansestadt und das Museum Lüneburg eine digitale Gedenkveranstaltung vorbereitet, die ab Mittwoch, 27. Januar 2020, über den Youtube Kanal des Museums sowie auf der städtischen Internetseite abrufbar sein wird.
 

 
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Esther Bejarano warnt auf Spiegel-Online eindringlich vor der weiteren Rechtsentwicklung in der BRD
 
 

12. Kalender-soziale-Bewegung 2021 ist da
 
12. Kalender-soziale-Bewegung 2021 ist erschienen.
Näheres hier:

Neuer Termin:
Spiel Zigeunistan

13.02.2021, geplant um 18:00 Uhr, SPIEL ZIGEUNISTAN, Autorenlesung mit Musik mit Christiane Richers (Text) und Kako Weiss (Saxophon)
Lüneburg, vsl. als
Streaming

Weitere Informationen auf der Seite vom Theater am Strom


Verschoben - eventuell im Herbst

06.02.2021, 19.30 Uhr,  «ROSA BEGEGNEN - Textpartitur zur Geschichte einer Hamburger Sintiza »
Theater Bostelwiebeck, Bostelwiebeck 24, 29575 Altenmedingen, Kartentelefon   05807 979971

Nähere Informationen auf der Seite vom Theater am Strom


Verschoben in das Jahr 2021

01. bis 14. 11.2020, Franz Holländer!  Beitrag der Falken-Gruppe „Rot ist mehr als eine Farbe“ im Rahmen der Ausstellung zum Thema “Erinnern / Vergessen” im Heinrich-Heine-Haus

Lüneburg, Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1

Hier ein Eindruck über die Arbeit der Falken-Gruppe mit Timelapse(Zeitraffer)-Video

Franz Holländers Wirken in einem Gedenktext zu seinem 25. Todestag


ABGESAGT neuer Termin unter Vorbehalt 04.04.2021

01.11.2020, 14:00 Uhr, Welt-Kobanê-Tag: „From Kobane To The World: Rise Up Against Fascism – Rise Up For The Revolution!“
Lüneburg Am Alten Kran (Stintmark)

Die Veranstalter*innen schreiben dazu:

Angesichts der immer weiter steigenden Infektionszahlen, sagen wir unsere geplante Kundgebung zum Welt-Kobane-Tag am 1. November 2020 ab. Da wir nicht abschätzen können wie sich die Situation entwickeln wird, tun wir dies aus Vorsicht und mit Verantwortungsbewusstsein. Wir halten es für erforderlich, nicht dazu beizutragen, das Menschen möglicherweise gefährdet werden und das Gesundheitssystem noch weiter belastet wird. Hier gilt unser Dank und unsere Solidarität den Kolleg*innen in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Wir werden unsere Kundgebung alsbald nachholen und denken der 4. April wäre ein guter Tag dafür.
 
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Die Stadt Kobanê liegt im Norden Syriens, in Rojava, und ist das Symbol der kurdischen Freiheitsbewegung gegen den Faschismus. Nach der Umzingelung der Stadt durch den sogenannten IS im Spätsommer 2014 wurde Kobanê am 1. November 2014 befreit. 134 Tage lang leistete die Stadt einen historischen Widerstand. Verteidigt wurde dabei das revolutionäre Modell, das auf basisdemokratische Strukturen, Frauenbefreiung, Ökologie und Geschwisterlichkeit der Völker beruht. Anlässlich des diesjährigen Welt-Kobanê-Tag ruft die internationale Kampagne Riseup4Rojava zu einer weltweiten Aktionswoche unter dem Motto „From Kobane To The World: Rise Up Against Fascism – Rise Up For The Revolution!“ vom 01. bis 08.11.2020 auf.

Die Kundgebung in Lüneburg findet im Rahmen der Aktionswoche statt und soll Ausdruck unserer Solidarität sein:

Aufruf und Infos zu Kundgebung:
https://www.facebook.com/events/2677910052459295/

logo_scala-kino

Unterstützung für unser Scala-Kino
   "Als unabhängiges Kulturunternehmen trifft uns die Schließung nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich hart. Viele Existenzen sind mit unserem Kinobetrieb verbunden, neben unseren eigenen Mitarbeiter*innen trifft die Schließung zahllose Kulturschaffende in der Filmwirtschaft, Lieferanten, Partner und Nachbarn. Wir können nur hoffen, dass diese Krise schnell überstanden ist und wir bald wieder öffnen können." - Schreiben die Kinobetreiber*innen auf der Website.
DESHALB:
    Immer wieder konnten wir uns und andere politisch aktiven Gruppen aus Lüneburg sich in der Vergangenheit der Unterstützung des Scala-Kinos sicher sein. Das ganze Jahr über bot das Kino kontinuierlich Filme von höchster politischer und kultureller Brisanz. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Jetzt ist es Zeit, das Scala-Kino zu unterstützen. Das geht mit dem Kauf eines Gutscheins:
https://www.scala-kino.net/gutschein

pg


 

 
Plakat Esther Bejarano

Befreiung – Was sonst!
Wir fordern zusammen mit Esther Bejarano
einen bundesweiten Feiertag am 8. Mai.
Hier geht es zur Petition:    

https://www.change.org/8Mai

 

 

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