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Freitag, 13.11.2020
Gruppe CDU/FDP im Gemeinderat Adendorf scheitert mit ihrem Antrag zur Umbenennung der "Bonnestraße" in "Bonnestraße"
Der Antrag von CDU/FDP, die Straße "umzuwidmen" wurde zurückgewiesen
 
   Laut Presseberichten soll Anfang 2021 über den neuen Namen entschieden werden. Wie die Straße zukünftig heißen wird, bleibt also zunächst offen. Die Forderung, die Straße nach dem ehemaligen Adendorfer Schüler Wolfgang Mirosch, der in Auschwitz ermordet wurde, zu nennen, läge auf der Hand. Es sei denn, es gibt erneut ähnlich unsägliche Einwände, wie seinerzeit vom Ratsmitglied Freiherr von Mirach, der achtjährige Grundschüler Wolfgang Mirosch habe ´nichts geleistet´, er sei keine ´Lichtgestalt´, deshalb könne die ehemalige Schule des Jungen nicht seinen Namen tragen.
   Aber möglicherweise sind ja die Teile des Adendorfer Rates, die damals die Ablehnung des neuen Schulnamens unterstützten, sich dadurch mit den oben zitierten widerwärtigen Ablehnungsgründen gemein machten, lernfähig.

pg


Dienstag, 10.11..2020
Gruppe CDU/FDP im Gemeinderat Adendorf will die nach dem Adendorfer Antisemiten und Nazi Bonne genannte "Bonnestraße" umbenennen in "Bonnestraße"
 
Jetzt nicht mehr zum Gedenken an einen Nazi, jetzt in Erinnerung an den israelischen Professor A. Bonne. Zu dieser Funktionalisierung einer honorigen Persönlichkeit nehmen wir in folgender Presserklärung Stellung
  

   Die Lüneburger Kreisvereinigung der VVN-BdA begrüßt, dass auch die Gruppe CDU/FDP im Gemeinderat Adendorf die Benennung einer Adendorfer Straße nach Georg Bonne aus den 70er Jahren rückgängig machen möchte. Schon in der Dorfchronik von Adendorf ist nachzulesen, dass der 1923-1930 am Ort lebende Bonne extrem nationalistische und antisemitische Schriften verfasst hatte.

   Den Namen der Bonnestraße jetzt allerdings beizubehalten und sie nach dem israelischen Professor A. Bonne zu benennen, bezeichnet die VVN-BdA als völlig abwegig: „Das Hervorheben der wissenschaftlichen Leistungen von Abraham Bonne kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass dessen ´Verdienst´ für CDU und FDP vor allem darin besteht, ein Namensvetter des Nazis Georg Bonne zu sein“, so Peter Asmussen von der VVN – und bezeichnet das als „perfide Funktionalisierung einer honorigen Persönlichkeit aus parteitaktischem Interesse.“

   Mit ihrem skurrilen Vorschlag drückt sich die Gruppe CDU/FDP vor der Verantwortung, die die Straßenbenennungen wegen ihrer Orientierungswirkung erfordert. „Statt der Nazis sollen deren Gegner*innen geehrt werden –diese Selbstverständlichkeit muss auch praktisch umgesetzt werden“, so die VVN-BdA. Das bedeutet, öffentlichen Plätzen und Straßen die Namen von Widerstandskämpferinnen und – kämpfern zu geben - oder die von Opfern des Nazi-Terrors.

   Für Adendorf bietet sich der Name Wolfgang Mirosch geradezu an, den die Nazis 1943 von Adendorf aus ins „Zigeunerlager Auschwitz“ verschleppten und dort ermordeten. Eine „Wolfgang-Mirosch-Straße“ dokumentiert die bewusste Abkehr von dem rassistischen Gedankengut Georg Bonnes. Sie erinnert an dieses lange vergessene Adendorfer Kind und steht für die klare Absage an Antiziganismus und für das Bekenntnis zu den Menschenrechten.

 

Siehe dazu auch Dr. Georg Bonne

pg

Wie, du bist nicht bei whatsapp ????????


22.01.2021, 15:00 Uhr, KUNDGEBUNG: Femizide Benennen! Patriarchale Gewalt stoppen!
Lüneburg, Marktplatz

27.01.2021, 19:00 Uhr, Gedenkveranstaltung Befreiungstag von Auschwitz
Lüneburg, Wandrahmpark

  Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungs- lager Auschwitz durch Soldat:innen der Roten Arme befreit. Damit fand der Massenmord vor allen an den europäischen Jüdinnen und Juden durch die Nazis ein Ende. In Auschwitz wurden eineinhalb Millionen Menschen ermordet. Als die Rote Armee Auschwitz befreite, fand sie nur mehr 7500 überlebende Häftlinge vor. Am internationalen Gedenktag findet die Lüneburger Veranstaltung in diesem Jahr im Wandrahmpark statt.

27.01.2021, „Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten“ – Digitale Lesung aus Victor Klemperers Tagebuch 1933 bis 1945  zum Gedenken an den 27. Januar 1945
  Zur Erinnerung an die Geschehnisse von damals und als Mahnung an die heute Lebenden, haben die Hansestadt und das Museum Lüneburg eine digitale Gedenkveranstaltung vorbereitet, die ab Mittwoch, 27. Januar 2020, über den Youtube Kanal des Museums sowie auf der städtischen Internetseite abrufbar sein wird.
 

 
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Esther Bejarano warnt auf Spiegel-Online eindringlich vor der weiteren Rechtsentwicklung in der BRD
 
 

12. Kalender-soziale-Bewegung 2021 ist da
 
12. Kalender-soziale-Bewegung 2021 ist erschienen.
Näheres hier:

Neuer Termin:
Spiel Zigeunistan

13.02.2021, geplant um 18:00 Uhr, SPIEL ZIGEUNISTAN, Autorenlesung mit Musik mit Christiane Richers (Text) und Kako Weiss (Saxophon)
Lüneburg, vsl. als
Streaming

Weitere Informationen auf der Seite vom Theater am Strom


Verschoben - eventuell im Herbst

06.02.2021, 19.30 Uhr,  «ROSA BEGEGNEN - Textpartitur zur Geschichte einer Hamburger Sintiza »
Theater Bostelwiebeck, Bostelwiebeck 24, 29575 Altenmedingen, Kartentelefon   05807 979971

Nähere Informationen auf der Seite vom Theater am Strom


Verschoben in das Jahr 2021

01. bis 14. 11.2020, Franz Holländer!  Beitrag der Falken-Gruppe „Rot ist mehr als eine Farbe“ im Rahmen der Ausstellung zum Thema “Erinnern / Vergessen” im Heinrich-Heine-Haus

Lüneburg, Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1

Hier ein Eindruck über die Arbeit der Falken-Gruppe mit Timelapse(Zeitraffer)-Video

Franz Holländers Wirken in einem Gedenktext zu seinem 25. Todestag


ABGESAGT neuer Termin unter Vorbehalt 04.04.2021

01.11.2020, 14:00 Uhr, Welt-Kobanê-Tag: „From Kobane To The World: Rise Up Against Fascism – Rise Up For The Revolution!“
Lüneburg Am Alten Kran (Stintmark)

Die Veranstalter*innen schreiben dazu:

Angesichts der immer weiter steigenden Infektionszahlen, sagen wir unsere geplante Kundgebung zum Welt-Kobane-Tag am 1. November 2020 ab. Da wir nicht abschätzen können wie sich die Situation entwickeln wird, tun wir dies aus Vorsicht und mit Verantwortungsbewusstsein. Wir halten es für erforderlich, nicht dazu beizutragen, das Menschen möglicherweise gefährdet werden und das Gesundheitssystem noch weiter belastet wird. Hier gilt unser Dank und unsere Solidarität den Kolleg*innen in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Wir werden unsere Kundgebung alsbald nachholen und denken der 4. April wäre ein guter Tag dafür.
 
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Die Stadt Kobanê liegt im Norden Syriens, in Rojava, und ist das Symbol der kurdischen Freiheitsbewegung gegen den Faschismus. Nach der Umzingelung der Stadt durch den sogenannten IS im Spätsommer 2014 wurde Kobanê am 1. November 2014 befreit. 134 Tage lang leistete die Stadt einen historischen Widerstand. Verteidigt wurde dabei das revolutionäre Modell, das auf basisdemokratische Strukturen, Frauenbefreiung, Ökologie und Geschwisterlichkeit der Völker beruht. Anlässlich des diesjährigen Welt-Kobanê-Tag ruft die internationale Kampagne Riseup4Rojava zu einer weltweiten Aktionswoche unter dem Motto „From Kobane To The World: Rise Up Against Fascism – Rise Up For The Revolution!“ vom 01. bis 08.11.2020 auf.

Die Kundgebung in Lüneburg findet im Rahmen der Aktionswoche statt und soll Ausdruck unserer Solidarität sein:

Aufruf und Infos zu Kundgebung:
https://www.facebook.com/events/2677910052459295/

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Unterstützung für unser Scala-Kino
   "Als unabhängiges Kulturunternehmen trifft uns die Schließung nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich hart. Viele Existenzen sind mit unserem Kinobetrieb verbunden, neben unseren eigenen Mitarbeiter*innen trifft die Schließung zahllose Kulturschaffende in der Filmwirtschaft, Lieferanten, Partner und Nachbarn. Wir können nur hoffen, dass diese Krise schnell überstanden ist und wir bald wieder öffnen können." - Schreiben die Kinobetreiber*innen auf der Website.
DESHALB:
    Immer wieder konnten wir uns und andere politisch aktiven Gruppen aus Lüneburg sich in der Vergangenheit der Unterstützung des Scala-Kinos sicher sein. Das ganze Jahr über bot das Kino kontinuierlich Filme von höchster politischer und kultureller Brisanz. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Jetzt ist es Zeit, das Scala-Kino zu unterstützen. Das geht mit dem Kauf eines Gutscheins:
https://www.scala-kino.net/gutschein

pg


 

 
Plakat Esther Bejarano

Befreiung – Was sonst!
Wir fordern zusammen mit Esther Bejarano
einen bundesweiten Feiertag am 8. Mai.
Hier geht es zur Petition:    

https://www.change.org/8Mai

 

 

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