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Wolfgang war in der Adendorfer Grundschule in die erste Klasse gegangen, bis er von der Polizei abgeholt wurde und  Klassenlehrer Hildebrand seinen Schüler im Klassenbuch strich mit dem Vermerk: "Am 9.3.43 aus I nach Ungarn entlassen".

An der Mauer bei der Grundschule am Adendorfer Schulweg war 2016 eine Gedenktafel an Wolfgang angebracht worden, die Unbekannte in diesem Frühjahr gestohlen haben. Offenbar wollen sie die Erinnerung an die Nazi-Barbarei und deren Opfer unterdrücken. Aber die Gemeindeverwaltung hat eine neue Tafel in Auftag gegeben, die bald wieder an Ort und Stelle an Wolfgang und sein kurzes Leben in der Nazi-Zeit erinnern wird.

 

Aktuelles


NS-Verbrechen vor unserer Tür!
Warum mussten Wolfgang und Marjan sterben?
 
Auf der Veranstaltung wird das kurze Leben von Wolfgang und Marjan geschildert. Die damaligen Geschehnisse werden dargestellt. Beteiligte an der Ermordung von Wolfgang Mirosch und Marjan Kaczmarek werden benannt.

Montag, 28. Januar 2019 um 19.00 Uhr im Foyer der Volkshochschule, Haagestraße 4

Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Behörden
Die Zeitschrift Telepolis fasst die aktuelle Situation treffend zusammen und beschreibt ein bedrohliches Szenario:

Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur
Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.
                                                                          zum Brief

     So lief das Bürgerforum zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg.

                          weiterlesen            Fotos


Kritik am neuen Text auf der Gedenktafel für die 110.ID in Lüneburg

Dazu Texte

von    VVN-BdA-Lüneburg

 

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