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Eindrücke von der Bürgerversammlung zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg. An zehn Gruppentischen beschäftigten sich die Gruppen mit folgenden Fragestellungen:

- Was erscheint Ihnen inSachen Erinnerungskultur in Lüneburg als gelungen und was
   nicht?
- Wie empfinden Sie die Situation in der Stadt?
- Was ist Ihnen für die Zukunft von Lüneburg wichtig?
- Welche konkreten Schritte wünschen Sie sich?

Wie auf den Fotos zu sehen ist wurde sehr intensiv diskutiert, die Ergebnisse auf Stelltafeln festgehalten und am Ende vorgestellt. Alle Gruppen kamen zu ähnlichen, ja fast gleich lautenden Ergebnissen:

- Gut gelungen sind insbesondere die „Euthanasie"-Gedenkstätte Lüneburg und die
  Stolpersteine.
- Bei anderen Gedenkstätten (Synagoge, Waggon im Wandrahmpark, begonnene
  Umgestaltung KZ-Friedhof) wurde die jahrelange Dauer bis zur Umsetzung
  kritisiert.


Anmerkung dazu:
Initiatoren für alle Gedenkorte war in keinem Fall die Stadt Lüneburg.

-  Als besonders negativ eingeschätzt wurde von allen Gruppen der "Manzke-
   Friedens
pfad".
-  Die mangelhafte, teilweise falsche oder auch fehlende Beschreibung auf Texttafeln
   zu Denkmälern.
-  Das Fehlen der Erinnerungsorte für Lüneburger WiderständlerInnen, für Kriegs-
   gefangene aus den besetzten europäischen Ländern und nicht zuletzt für die
   Zwangsarbeiter, die in Lüneburger Betrieben schuften mussten.
-  Die Stadt Lüneburg stellt sich nicht ihrer Verantwortung, weil sie das Gedenken an
   eine private Stiftung überträgt.

Dementsprechend waren Forderungen und konkrete Schritte für die Zukunft:
-   Entfernung - zumindest eine radikale inhaltliche sowie darstellerische
    Neustrukturierung - des "Manzke-Friedenspfades",
-   Umstrukturierung der Denkmalsorte in Lernorte, Einbeziehung der Lüneburger
    WiderständlerInnen, der Kriegsgefangenen aus den besetzten europäischen Ländern,
    nicht zuletzt der Zwangsarbeiter,
-   neue Formen um die Gedenkultur und das historische Erinnern tiefer bei der
    Bevölkerung zu verankern,
-  die Forderung, dass nach dem sogenannten Symposium im nächsten Jahr sichtbare
   praktische Schritte erfolgen müssen, um zu verhindern, dass die Themen todgeredet
   werden.

Diese Maßnahmen sahen alle Gruppen auch als wichtigen Kontrapunkt zur Rechtsentwicklumg in Deutschland, die auch in Lüneburg dazu geführt hat, dass eine von Rassisten und Nazis durchdrungene Partei im Stadtrat vertreten ist.

Auf die Gefahr einer erneuten Entwicklung zu einer unfreien, autoritär und undemokratisch geführten Gesellschaft machte Herr Terhechte, Vizepräsident der Leuphana Universität, aufmerksam. Er verwies auf die Situation in Polen und Ungarn, wo in sehr kurzer Zeit demokratische Grundprinzipien abgeschafft wurden und autoritäre Staatssysteme durchgesetzt wurden.

Die Ergebnisse auf den verschiedenen Stelltafeln zeigen, dass die meisten Einschätzungen und Forderungen von allen zehn Gruppen geteilt wurden. Wenn die Lüneburger Gedenkkultur auf dieser Grundlage weiterentwickelt wird und praktische Ergebnisse in den nächsten Monaten zu sehen sind, war die Bürgerversammlung ein Erfolg.
                                                                                                                                        pg


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 Termine/Veranstaltungen


19.10.2019,  20:00 Uhr Konzert mit Kai Degenhardt
   Der Auftritt bildet den kulturellen Teil eines Wochenendseminars des
Deutschen Freidenker-Verbandes, der aber alle Interessierten herzlich dazu
einlädt, am Konzert teilzunehmen.
Heideruh e.V. Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte
Ahornweg 45, 21244 Buchholz i.d. Nordheide

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14.10.2019 bis 19.10.2019,  Ausstellung: Die Opfer des NSU
und die Aufarbeitung der Verbrechen,
Anna & Arthur, Katzenstr. 2, 21335 Lüneburg
Veranstalter: Netzwerk gegen Rechts Lüneburg, Leuphana Universität, Literaturbetrieb

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15.10.2019 bis 14.11.2019, Roter Oktober in Lüneburg – Linksradikale Veranstaltungsreihe
   Im Oktober und November findet die linksradikale Veranstaltungsreihe „Roter Oktober“ an der Leuphana Universität und weiteren Orten in Lüneburg statt.
   Der Arbeitskreis (AK) „Unbehagen in der Struktur“ veranstaltet im Oktober und November 2019 zahlreiche linksradikale Veranstaltungen zu dem Thema „Roter Oktober“. Dabei gibt es Workshops, Vorträge, Exkursionen, Kneipen-Abende, Konzert und Partys. Nach Angaben der Veranstalter*innen erinnert der Veranstaltungsname nicht ohne eine gehörige Portion Kritik und Selbstironie an die Ereignisse der Russischen Revolution im Jahr 1917 und ihr gebrochenes Versprechen an eine befreite Gesellschaft.

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27. 10. 2019, 15:00 Uhr, Lüneburg unter dem Hakenkreuz
Stadtrundgang der Geschichtswerkstatt:
  Treffpunkt Geschichtswerkstatt,
Heiligengeiststr. 28 (DGB-Haus)
Kosten: 5,00€, ermäßigt: 2,50€
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09. 11. 2019, 16:00 Uhr, Jüdisches Leben in Lüneburg
Stadtrundgang der Geschichtswerkstatt:
  Treffpunkt Geschichtswerkstatt,
Heiligengeiststr. 28 (DGB-Haus)
Kosten: 5,00€, ermäßigt: 2,50€
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logo_fridays_for_future_lueneburgFridays for Future Lüneburg / Uelzen

In Uelzen forderten 400 Menschen, dass sofortiges Handeln nötig ist, um die Auswirkungen des Klimawandels zumindest noch abmildern zu können.
Das schreibt die Uelzener Allgemeine Zeitung in ihrer Online-Ausgabe zur ersten Fridays for Future Demonstration in Uelzen:                                       Zum Artikel der AZ-Online

2019_04_06                                                                                       pg


"Es ist nicht mehr fünf vor Zwölf, es ist Zwölf!"
Jugendliche verschärfen Gangart - Protest im Bundestag
Protestaktion im Bundestag
Zum Video der Rede auf Youtube
COURTIER - Jüngstes Gericht: (AUF!stand im Bundestag)
COURTIER - Jüngstes Gericht Rapper

Zum Musikvideo der Aktion auf Youtube


Demoschild 

Am 15. März wurde global in mehr als 50 Ländern gestreikt!

Das war der "friday for future" in Lüneburg, online auf der Website der Falken Lüneburg:

Hier geht´s zur Website


Freispruch für Ramadan - ABER!                 
Der wegen versuchten Todschlags angeklagte Ramadan Abubaker Yahia wurde heute frei gesprochen.
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 Nazis fühlen sich augenscheinlich von einem ermordeten Sintijungen bedroht

Erneuter Anschlag auf die Grundschule Adendorf


 Seebrücke schafft sichere Häfen

Rettungsschiff Mittelmeer

 

Mach deine Stadt zum sicheren Hafen - Hier geht es  zur  Petition


Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Behörden

Die Zeitschrift Telepolis fasst die aktuelle Situation treffend zusammen und beschreibt ein bedrohliches Szenario:

Zum Artikel


Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur

Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.

                                                                          zum Brief


     So lief das Bürgerforum zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg.

                          weiterlesen            Fotos


Kritik am neuen Text auf der Gedenktafel für die 110.ID in Lüneburg


Dazu Texte

von    VVN-BdA-Lüneburg

von    Dr. Gebhardt Weiss, ehemaliger
          deutscher Botschafter in Minsk


 

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