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Frau                                                                                        Lüneburg, d. 6.11.2018

Prof. Dr. Düselder

Museum Lüneburg

 

Sehr geehrte Frau Dr. Düselder,

 

Herr Raykowski, unser VVN-Vertreter in der Planungsgruppe, hat uns über Ihre Vorgehensweise hinsichtlich der Einladung von Herrn Heer informiert.
Wir sind, gelinde gesprochen, empört, dass Sie Herrn Heer als Referenten wieder ausladen wollen.
Der Kürze halber stellen wir hier folgendes fest:

Gegenüber der Person und dem Wissenschaftler Herrn Heer finden wir es respektlos überhaupt so zu verfahren.
Ihre inhaltliche Begründung zur Ausladung (Redundanzen zwischen den Vorträgen der Referenten Rass und Heer) können wir nicht verstehen und schon gar nicht akzeptieren.
Bei Christoph Rass soll es um die Bestandsaufnahme des Forschungsstandes gehen, bei Hannes Heer um eine Fallstudie. Von Redundanz kann hier keine Rede sein.
Wir sind grundsätzlich der Auffassung, dass eine einvernehmlich vom Vorbereitungskreis eingeladene Person von Ihnen nicht einfach wieder ausgeladen werden kann. Dazu bedarf es der Kommunikation und eines Votums des Gremiums.

Die Planungsgruppe (8 plus1) wurde als Gremium eingerichtet, in dem acht AkteurInnen unter externer Moderation von Herrn Terhechte gleichberechtigt agieren sollen. Wir halten es für unzulässig, wenn Sie ihre Sichtweise verallgemeinern und die von Ihnen vorgeschlagenen ReferentInnen als im Sinne des Konzepts des Symposiums bewerten (obwohl diese teilweise in der Planungsgruppe kritisch gesehen wurden), andere Vorschläge dagegen als Ausdruck von Einzelinteressen darstellen und sie ignorieren (Wuggenig, Schuhladen-Kramer), bzw. abqualifizieren (Heer).

Deshalb halten wir es für dringend geboten, das Selbstverständnis, die Rollenverteilung und die Arbeitsweise in der Planungsgruppe klar und verbindlich zu regeln.

Uns ist es gegenüber Herrn Heer ausgesprochen peinlich, dass er einer solche Situation ausgesetzt wird. So sollte nicht miteinander umgegangen werden.

Wir gehen davon aus, dass Sie auf geeignete Weise Herrn Heer als Referenten für das Symposium bestätigen.

Mit freundlichen Grüßen

Für die VVN Lüneburg:

 

Peter Asmussen Frieder Kern Peter Raykowski

Aktuelles


Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Behörden
Die Zeitschrift Telepolis fasst die aktuelle Situation treffend zusammen und beschreibt ein bedrohliches Szenario:

Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur
Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.
                                                                          zum Brief

     So lief das Bürgerforum zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg.

                          weiterlesen            Fotos


Kritik am neuen Text auf der Gedenktafel für die 110.ID in Lüneburg

Dazu Texte

von    VVN-BdA-Lüneburg

 

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