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Freispruch für Ramadan - ABER!                  Ein Kurzbericht
Der wegen versuchten Todschlags angeklagte Ramadan Abubaker Yahia wurde heute frei gesprochen. Allerdings verfügte das Gericht die Einweisung in eine psychatrische Klinik, weil Ramadan unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leide. Der Freispruch erfolgte aufgrund einer Schuldunfähigkeit, zumindest einer sehr stark eingeschränkten Schuldfähigkeit. Der Forderung der Verteidigung, die Einweisung auf Bewährung mit ambulanter Therapie auszusetzen, folgte das Gericht nicht, weil die Gefahr zu groß sei, dass Ramadan erneut in eine, einen Flash  Back auslösende Situation kommen könne und dann wieder die Kontrolle über sein Verhalten verlöre.
 
Deutlich machte der vorsitzende Richter in einer sehr detaillierten Darstellung des Geschehens, dass der Grund für die Ausseinandersetzung rassistische Beleidigungen durch Frau Sabine R. waren, die sie den auf der anderen Straßenseite gehenden Männern zurief. Die Männer reagierten augenscheinlich nicht weiter auf die Beleidigungen. Erst bei einer zweiten Begegnung kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung und dann durch das Eingreifen zweier Freunde der Sabine R. zu Handgreiflichkeiten. Diese versuchte der Angeklagte Ramadan zu schlichten und zu beenden. Erst als einer seiner Freunde zu Boden ging und weiter geschlagen wurde, löste diese Situation das unkontrollierte Verhalten bei Ramadan aus. Er schlug steuerungslos mit einem Ziegelstein auf einen am Boden liegenden Freund der Sabine R. ein und verletzte diesen schwer.

 
  Trotz des Freispruchs wurde Ramadan mit Handschellen gefesselt aus dem Gerichtssaal geführt. Wie genau das weitere Verfahren in bezug auf die Einweisung in eine Psychatrische Klinik ist, konnte nicht festgestellt werden. Es ist nur zu hoffen, dass Ramadan eine Therapie erhält, wie sie inzwischen bei traumatisierten Soldaten nach Kriegseinsätzen üblich ist und er die Klinik bald wieder verlassen kann, um dann den bis zu der "Tragödie im Sommer 2018" (so Richter Kompisch) äußerst positiven Integrationsverlauf in der Bundesrepublik fortsetzen kann.


  Wie immer wieder, führte auch hier offener Rassismus dazu, dass Menschen verletzt wurden oder ihr eigentlich positiver Lebenslauf abrupt gestoppt wurde.
 
 
2019_03_06                                                                                                                                                                                                                                                        pg

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Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur
Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.
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