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  Eindrücke von der Begnung mit den Zeitzeuginnen aus Ozarichi

   Wir haben unsere Gäste nun wieder am Bahnhof verabschiedet - mit dem Gefühle der Freude und Dankbarkeit, aber auch mit etwas Wehmut! Kaum zu glauben, dass wir Lidija, Valentina Sch., Maria L., Maria N., Valentina O., Maria Sch. sowie Helga und Natalia G. erst am Tag zuvor kennen gelernt  hatten - so vertraut waren wir uns schon geworden!
Manchmal haben wir uns gegenseitig etwas in unserer jeweiligen Muttersprache gesagt, was wir für uns eigentlich sprachlich nicht übersetzen konnten - und trotzdem haben wir das bzw. uns verstanden: es war eine tiefe Verbundenheit entstanden!

   Wir hoffen, dass auch die Besucherinnen den Abstecher nach Lüneburg in guter Erinnerung behalten. Es ist zu bewundern, wie die Frauen den gewiss auch anstrengenden Aufenthalt hier bewältigten - z.B. einige nach meinem Eindruck längere Ansprachen mit Geduld ertrugen bzw. eine "schwierige" Rede mit Großmut aushielten. Auch wenn die Verbindung zwischen Osaritschi und Lüneburg auf schrecklichen Taten bzw. Erfahrungen beruht - und vorgestern in der schmerzlichen Erinnerung daran auch geweint wurde - haben wir als doch auch gemeinsam gelacht und gescherzt - und
sogar unsere gemeinsamen Gesangs-Talente entdeckt!

   In unserer antifaschistischen Erinnerungsarbeit haben wir  gerade in der jüngsten Zeit wieder oft das Gefühl, in Lüneburg sehr, sehr dicke Bretter zu bohren. Dieser Besuch hat uns darin bestärkt, dass sich solche Anstrengungen unbedingt lohnen; die Frauen haben uns und die anwesenden jüngeren Studierenden an der Uni direkt aufgefordert: "Hört
nicht auf mit dieser Arbeit - sie ist zu sehr wichtig!"

   So kann ich auch für meine Mitstreiter_innen von der VVN sagen, dass dieser Besuch uns in vielerlei Hinsicht bereichert hat.

   Unbedingt möchten wir die Beziehungen zu den Überlebenden von Osaritschi ausbauen - und ebenfalls die Verbindung zu Ihnen festigen: Mal sehen, ob bzw. wie wir das schaffen!


Peter Raykowski

Aktuelles


Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Behörden
Die Zeitschrift Telepolis fasst die aktuelle Situation treffend zusammen und beschreibt ein bedrohliches Szenario:

Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur
Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.
                                                                          zum Brief

     So lief das Bürgerforum zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg.

                          weiterlesen            Fotos


Kritik am neuen Text auf der Gedenktafel für die 110.ID in Lüneburg

Dazu Texte

von    VVN-BdA-Lüneburg

 

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