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  Eindrücke von der Begnung mit den Zeitzeuginnen aus Ozarichi

   Wir haben unsere Gäste nun wieder am Bahnhof verabschiedet - mit dem Gefühle der Freude und Dankbarkeit, aber auch mit etwas Wehmut! Kaum zu glauben, dass wir Lidija, Valentina Sch., Maria L., Maria N., Valentina O., Maria Sch. sowie Helga und Natalia G. erst am Tag zuvor kennen gelernt  hatten - so vertraut waren wir uns schon geworden!
Manchmal haben wir uns gegenseitig etwas in unserer jeweiligen Muttersprache gesagt, was wir für uns eigentlich sprachlich nicht übersetzen konnten - und trotzdem haben wir das bzw. uns verstanden: es war eine tiefe Verbundenheit entstanden!

   Wir hoffen, dass auch die Besucherinnen den Abstecher nach Lüneburg in guter Erinnerung behalten. Es ist zu bewundern, wie die Frauen den gewiss auch anstrengenden Aufenthalt hier bewältigten - z.B. einige nach meinem Eindruck längere Ansprachen mit Geduld ertrugen bzw. eine "schwierige" Rede mit Großmut aushielten. Auch wenn die Verbindung zwischen Osaritschi und Lüneburg auf schrecklichen Taten bzw. Erfahrungen beruht - und vorgestern in der schmerzlichen Erinnerung daran auch geweint wurde - haben wir als doch auch gemeinsam gelacht und gescherzt - und
sogar unsere gemeinsamen Gesangs-Talente entdeckt!

   In unserer antifaschistischen Erinnerungsarbeit haben wir  gerade in der jüngsten Zeit wieder oft das Gefühl, in Lüneburg sehr, sehr dicke Bretter zu bohren. Dieser Besuch hat uns darin bestärkt, dass sich solche Anstrengungen unbedingt lohnen; die Frauen haben uns und die anwesenden jüngeren Studierenden an der Uni direkt aufgefordert: "Hört
nicht auf mit dieser Arbeit - sie ist zu sehr wichtig!"

   So kann ich auch für meine Mitstreiter_innen von der VVN sagen, dass dieser Besuch uns in vielerlei Hinsicht bereichert hat.

   Unbedingt möchten wir die Beziehungen zu den Überlebenden von Osaritschi ausbauen - und ebenfalls die Verbindung zu Ihnen festigen: Mal sehen, ob bzw. wie wir das schaffen!


Peter Raykowski

Aktuelles


Termine für die nächsten Tage
 
21.April 2019, 17.00 Uhr Rathaus Uelzen
Kein Platz für völkische Musik in Uelzen
Kein Bock auf Frei.Wild!
Keine Bühne für völkischen & nationalistischen Identitätsrock!
Aufruf zu einem Friedensmarsch

19. - 21.4.  Dorfmark, vorm Bahnhof
Beginn jeden Tag 13.00 h
Osterproteste gegen die rassistischen Ludendorffer

19.04. Mahnwache
20.04. Konzert gegen Ludendorffer
21.04. Demo
PDF-Download Flyer

22.04.2019, 12.00 Uhr Ostermarsch Hamburg
Sankt Georg-Kirchhof
PDF-Download Aufruf Hamburger Forum

22.04. 2019, Colbitz Marktplatz 11.55 h, Letzlinger Heide
Ostermarsch-Kundgebung
für den Widerstand aus der Lüneburger Heide spricht CharlyBraun
PDF-Download Aufruf OFFENeHEIDe

1.Mai  Auf die Straße für ein solidarisches & gerechtes Europa
10.00 Uhr Demo ab Theater
Kundgebung auf dem Lambertiplatz 10.30 Uhr
PDF-Download Aufruf DGB Region Nord-Ost-Niedersachsen

04.05.2019, 20.00 Uhr mosaique, Lüneburg,  Katzenstraße 1
Konzert Heinz Ratz  und "Strom und Wasser"
Im Rahmen der Initiative "1 Million gegen Rechts"
Zur Website von strom-wasser-eine-million-gegen-rechts


 
logo_fridays_for_future_lueneburgFridays for Future Lüneburg / Uelzen

Letzten Freitag forderten 400 Menschen in Uelzen, dass sofortiges Handeln nötig ist, um die Auswirkungen des Klimawandels zumindest noch abmildern zu können.
Das schreibt die Uelzener Allgemeine Zeitung in ihrer Online-Ausgabe zur ersten Fridays for Future Demonstration in Uelzen:                                       Zum Artikel der AZ-Online
2019_04_06                                                                                       pg

"Es ist nicht mehr fünf vor Zwölf, es ist Zwölf!"
Jugendliche verschärfen Gangart - Protest im Bundestag
Protestaktion im Bundestag
Zum Video der Rede auf Youtube
COURTIER - Jüngstes Gericht: (AUF!stand im Bundestag)
COURTIER - Jüngstes Gericht Rapper

Demoschild 
Am 15. März wurde global in mehr als 50 Ländern gestreikt!
Das war der "friday for future" in Lüneburg, online auf der Website der Falken Lüneburg:

Freispruch für Ramadan - ABER!                 
Der wegen versuchten Todschlags angeklagte Ramadan Abubaker Yahia wurde heute frei gesprochen.
weiterlesen

 

 Nazis fühlen sich augenscheinlich von einem ermordeten Sintijungen bedroht

 Seebrücke schafft sichere Häfen

Rettungsschiff Mittelmeer

 

Mach deine Stadt zum sicheren Hafen - Hier geht es  zur  Petition


Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Behörden
Die Zeitschrift Telepolis fasst die aktuelle Situation treffend zusammen und beschreibt ein bedrohliches Szenario:

Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur
Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.
                                                                          zum Brief

     So lief das Bürgerforum zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg.

                          weiterlesen            Fotos


Kritik am neuen Text auf der Gedenktafel für die 110.ID in Lüneburg

Dazu Texte

von    VVN-BdA-Lüneburg

 

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