Sie sind hier: Startseite
Kulturausschuss am 8. 6. 2018 zum 110er-Gedenkstein am Springintgut
Verwaltung zieht eigenen Textvorschlag zurück. Entscheidung über neuen Text vertagt.

Mit einem Schachzug verhinderte die Ausschuss-Mehrheit, dass der Textvorschlag der VVN diskutiert wurde
Für einen Ersatz der heftig kritisierten „Friedenspfad“-Tafel am 110er-Gedenkstein hatten auf der Ausschuss-Sitzung vom 8.6. sowohl die Stadtverwaltung als auch die VVN Lüneburg je einen Text vorgelegt; den Vorschlag der VVN hatte „Die Linke“ als Antrag übernommen.
Die VVN hatte zuvor den Verwaltungs-Vorschlag gründlich kritisiert: Er negiere die historische Wahrheit, stelle sich nicht der Verantwortung und falle streckenweise sogar noch hinter die aktuell dort installierte  „Friedenspfad“-Fassung zurück  (ausführliche Kritik des Verwaltungsvorschlages siehe hier).
Auf der Ausschuss-Sitzung kam dann die überraschende Kehrtwende: OB Mädge zog den Textvorschlag seiner Verwaltung zurück: Er entspreche tatsächlich nicht den inhaltlichen Anforderungen. Auf Antrag von SPD-Ratsherrn v. Mansberg beschloss der Ausschuss, dass eine Kleingruppe einen besseren Text formulieren und dem Ausschuss bei dessen nächster Sitzung vorlegen soll.
Den vollständigen Text lesen

Es tut sich etwas auf dem KZ-Friedhof im Tiergarten!
Fraglich ist: Was genau? Wie wird das Endergebnis aussehen? Es verspricht spannend zu werden!
 Zum
Hinweisschild: Zum Mahnmal Tiergarten

Nach dem "Scharf"-Skandal jetzt der "Schöffen"-Skandal!
Keine Lernzuwächse bei den politisch Verantwortlichen der Stadt erkennbar!
Ist es Naivität, Unwissenheit oder Absicht der meisten Ratsmitglieder in Lüneburg?
Die eigenen Begründungen für ihr Handeln lassen nur einen Schluss zu: Es ist eine Mischung aus allem!

Den vollständigen Text weiterlesen

Zum 3. Mal versucht die Stadt Lüneburg dem Tafeltext am Denkmal der 110.I.D einen historisch korrekten und moralisch angemessen Inhalt zu geben.
Wieder scheitert der Versuch kläglich!!!

Der neue Textvorschlag stellt gegenüber der bisherigen 2. Fassung Tafeltext keine grundlegende Verbesserung dar; stellenweise fällt er sogar hinter diese Version zurück.

Zusammenfassung der Kritik der VVN Lüneburg am neuen Textentwurf

Sollte er beschlossen werden, vergibt die politische Vertretung Lüneburgs damit zum 3. Mal die Chance, eine verantwortungsvolle Haltung zur 110. I.D. einzunehmen.

Das erforderte u.E., trauernd der Verbrechens-Opfer der 110. I.D. zu gedenken und jeder kritiklosen Ehrung der 110. I.D. entgegenzutreten - und sich damit auch von dem Denkmal und der jahrzehntelangen Partnerschaft zwischen den 110er-Veteranen und der Stadtvertretung zu distanzieren.

Die Botschaft jedes Textes beim 110er Denkmal sollte ohne Wenn und Aber heißen:
"Ein Vernichtungskrieg mit solchen Verbrechen darf es nie wieder geben!"

Ausführliche Begründung
(rot hervorgehoben = Zitate aus dem Textvorschlag der Stadtverwaltung):

  1. "Am Wallaufgang wurde 1960 das Denkmal...errichtet."
    Die Passivformulierung verschleiert die Akteure (Wer hat errichtet? Mit welcher Absicht? Mit welchem Hintergrund? Und ebenso: Wer hat das Errichten gestattet bzw. begrüßt? Warum?
    Den vollständigen Text lesen

Hier zeigt die VVN-BdA-Lüneburg wie der Ort mit dem Stein für die 110.ID  so umgestaltet werden kann, dass das Gedenken an die weißrussischen Mordopfer der Wehrmachtseinheit den gebührenden Stellenwert bekommt
 
Vorschlag der VVN zur Umgestaltung des 110er-Steines in Anlehnung an KarlsruheDokument groß
 
                        Zum Text                                                                                   Zum Text

 
Plakat Veranstaltung
PDF-Download Plakat
                        Lüneburger Helden?!!
Zum politischen Widerstand gegen die Nazis in Lüneburg

Die Veranstaltung erinnerte an viele tapferen Menschen aus Lüneburg und Umgebung, die gegen den deutschen Faschismus kämpften und stellte die Frage nach ihrer öffentlichen Würdigung. Im Marcus-Heinemann-Saal gingen viele interessierte Zuhör*innen mit Fragen und Anmerkungen auf den Vortrag von Peter Asmussen ein. In dessen Anschluss entspann sich zwischen den Podiums-teilnehmern eine intensive Diskussion zum Thema unter der fachkundlichen und souveränen Moderation von Bernd Bruhn.


 

 

Am 1. Mai in Lüneburg stieß die Plakatausstellung zur AFD und die Zitate des AFD-Führungspersonals auf großes Interesse.

 
 

Hier geht es zum Radiobeitrag "Konfliktfeld Gedenkkultur", der anlässlich der letztwöchigen Demo des "AK Unbehagen in der Struktur" und mit O-Tönen aller Redebeiträge dieser Demo entstanden ist.

 

Baumstumpf

Bei der Diskussion um die innerstädtischen Denkmäler droht der peinliche Zustand des KZ-Friedhofs im Tiergarten in Vergessenheit zu geraten.
Der augenblickliche, 24.04.2018, Zustand in Bildern

 

 logo Unsere Stellungnahmen, Erklärungen und Presseerklärungen zu den verschiedenen Aspekten der aktuellen Lüneburger Gedenkkultur
mehr

 

 Mädge im Gespräch mit NDR-Reporter Hallo Niedersachsen Beitrag zur Lüneburger Gedenkkultur  NDR 3 vom 21.02.2018
Interview mit  Oberbürgermeister Mädge zeigt: Er ist nicht auf dem Laufenden und spricht nur mit Lüneburgern. Aber wer ist Lüneburger? Reicht der erste Wohnsitz in Lüneburg?
mehr

 

Beschriftung Denkmal

Erneut erhielt das Denkmal für die verbrecherische 110. Infantrie Division aus Lüneburg eine treffende Beschriftung

Hier geht es zum: "Denk" Mal im Wandel der Zeit

 

Gedenken Gruppe

Eine große Gruppe von Menschen traf sich am 19.11.2017 auf dem KZ-Friedhof im Waldgebiet Tiergarten bei Lüneburg, um der dort beigesetzten Opfer des Naziterrors zu gedenken
Bild 1| Bild 2 | Bild 3

 

Frau Scheslo, Dr.Scharf, Frau Gerhard

"Insofern hat die Stadt Lüneburg eine besondere Verantwortung für das, was damals geschehen ist."
                                                                                                         Bürgermeister Dr. Gerhard Scharf, 11. 8. 2017
mehr                 


Als Kinder überlebten die sechs das von der Lüneburger 110. Infantriedivision der Wehrmacht 1944 verübte Massaker in Ozarichi.
Nun besuchten die sechs Frauen auf Einladung der VVN-BdA Lüneburg und des AK-Gedenkkultur die Stadt,in der immer noch ein Denkmal steht, das die damaligen Täter verherrlicht - für die Opfer aber kein Wort gefunden wird!
mehr | Eindrücke vom Besuch | Fotos

 

titelblatt Broschüre

Die neue Broschüre: Das Landgericht Lüneburg als „Spitze der justizförmigen Kommunistenverfolgung“ der  1950er/1960er- Jahre; Teil II a: Verfahren - Prozesse – Angeklagte
Die Druckschrift ist zum Selbstkostenpreis von 5,00 Euro (incl. Porto)  unter  vvn-bda-lg@web.de zu bestellen                    
mehr

CDCover Auslaenderkartei

         VVN-BdA übergibt Lüneburger Stadtarchiv wichtige Datensätze zur NS-Stadtgeschichte
Als drittes "Geschenk   an die Stadt Lüneburg" vermacht die  Lüneburger VVN-BdA dem Archiv der Stadt eine Aufzeichnung der sogenannten Ausländerkartei. Es handelt sich dabei um eine separate Kartei des Einwohner-meldeamtes der Stadt aus der Zeit von 1939 bis 1945.

mehr
 Rede Prof.Wuggenig

Dritte Ausstellung zu Lüneburger Kriegsverbrechen und deren Verdrängung bis in die Gegenwart

Am 14. Juni 2017 wurde in der Universität die Ausstellung „Hinterbühne III“ eröffnet.

mehr
 

Transparent

Was für ein Leben –Wir gratulieren unserer Freundin Sonja Barthel zum 100. Geburtstag[1]

Wir haben in Bleckede gemeinsam gefeiert
mehr

 

DGB-Stand

Stadtteilfest in Kaltenmoor

OB-Mädge doziert Totalitarismustheorie und fordert: Bitte wählen gehen - aber nur Parteien der Mitte!

mehr

 

Gedenkort am ehemaligen Hamburger Deportationsbahnhof feierlich eingeweiht

Im Mai 2017 ging der diesjährige "Monat des Gedenkens in Hamburg Eimsbüttel" zu Ende.

 mehr

 

Aktuelles


 Tagesordnung Kulturausschusssitzung

Tag X – 18 Uhr – Marktplatz – Lüneburg



Auf die Straße am Tag der Verkündung des Urteils im NSU-Prozess - auch in Lüneburg.

Neueste Variante des Schöffenskandals:
Die Grünen: "
Ratsbeschluss ungültig!"
 

Einspruch: Nie wieder Nazis auf Richterbänken! Für ein Recht der
Menschenwürde!

Das Lüneburger Netzwerk gegen Rechts ruft zu einer Einspruchskampagne gegen die
mögliche Zulassung von zwei extrem rechten Personen als
Schöffen auf. Die Einsprüche
müssen bis zum 18. Juni beim Amtsgericht eingegangen
sein. Entweder schickt sie per
Post oder gebt sie direkt dort ab. Ihr
könnt euren Einspruch dort auch vor Ort zu Protokoll geben.
Einspruchvordruck pdf-download
Vollständigen Text des Aufrufs weiterlesen

We(h)r macht Traditionen in der Bundeswehr?
Braunes Erbe und rechte Strömungen in der Truppe
flyer_veranstaltung

Vortrag von Lucius Teidelbaum, Journalist und Buchautor
Mo. 11. Juni 2018 19.30 Uhr
Glockenhaus, Lüneburg Eintritt frei


Powered by CMSimple | Template: ge-webdesign.de | Login

nach oben