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Fortsetzung Umgang mit der AfD im Lüneburger Stadtrat

   In der Ratssitzung war es dann aber einmal mehr der Fraktionsvorsitzende der AFD, Robin Gaberle, der diese Rolle des vermeintlich „normal  Bürgerlich- Konservativen“ nicht durchzuhalten vermochte: Nachdem Jens-Peter Schultz (SPD) vor dem Hintergrund von Nazi-Verfolgungen seiner Vorfahren sich in einer persönlichen Erklärung scharf von rechts abgegrenzt und über die erzwungene Sitznachbarschaft seiner  SPD-Fraktion mit der AFD-Fraktion bei den Ratssitzungen beklagt hatte („Die mag meinetwegen draußen sitzen, aber nicht auf der SPD-Seite“) hielt es den AFD-Chef nicht auf seinem Sitzplatz. Er baute sich direkt vor  Jens-Peter Schulz auf, zeigte inquisatorisch mit ausgestrecktem Finger auf ihn und ätzte – in Anspielung auf die Verfolgtenerfahrungen  von dessen Familie – süffisant: „Sie sollten über Ihre Worte nochmal nachdenken, Herr Schultz. Ihre Familie hat doch eine lange Tradition – denken Sie an Ihre Familie!“ Wer aufmerksam zugehört hatte, konnte hier Robin Gaberles demagogisches Talent und seine rechtsradikalen Drohungen erkennen!

   Einigen anderen Ratsmitglieder scheinen aber leider immer noch auf dem rechten Auge blind zu sein.  Diesen Vorwurf - neben Vertretern der Linken – erhob auch SPD-Ratsherr Phillip Meyn: Wiederholt von OB Mädge schulmeisterlich unterbrochen („Darum geht es hier gar nicht!“) sprach er nicht nur der AFD insgesamt, sondern auch konkret der Lüneburger AFD den demokratischen Charakter ab. Dabei wandte Meyn sich gegen die reflexhafte Gleichsetzung von  Rechts- mit Linksextremismus durch die CDU („Rechtsextreme haben in den Jahren seit 1990 mindestens 169 Menschen in unserem Land getötet!“). Er widersprach auch deren Aussage auf der letzten Ratssitzung, die AFD-Vertreter hätten sich im Rat doch bisher niemals extrem geäußert! Schon durch das Nicht-Distanzieren von unsäglichen Äußerungen z.B. des Parteichefs Gauland könne man extrem agieren.  Schließlich fragte Meyn, wie etwa Dirk Neumann (AFD) im Lüneburger Schulausschuss für die Vermittlung der Grundgesetz- Werte an  jungen Menschen  eintreten wolle, ohne sich von Gauland usw. zu distanzieren?

 


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 Termine/Veranstaltungen


17.11.2019, 10:30 Uhr, Gedenkfeier zu Ehren der ermordeten KZ-Häftlinge in Lüneburg
KZ- Ehrenfriedhof Tiergarten - Zugang: Wilschenbruch, Elsterallee, Bahnbrücke oder Parkplatz Ende Deutsch- Evern- Weg, Waldfriedhof

Einladung Flyer GedenkveranstaltungEinladungsflyer als PDF-Download


21.11.2019, 18:00 Uhr, Vortrag von Ulrike Herrmann (taz) zu ihrem Buch: "Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen - Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind"
Lüneburg, VHS, Haagestraße 4 - Eintritt frei

   Näheres zum Buch:
"Deutschland ist reich, aber die gängigen Erklärungen sind falsch. So soll Ludwig Erhard der "Vater" des Wirtschaftswunders gewesen sein - in Wahrheit war er ein unfähiger Ökonom, ein Profiteur im Dritten Reich und ein Lügner. Die Bundesbank war angeblich die unbestechliche "Hüterin der D-Mark" - tatsächlich hat sie Millionen in die Arbeitslosigkeit geschickt und die deutsche Einheit fast ruiniert.

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29.11.2019, 20:00 Uhr, Antifaschistische Vorabenddemo der Kampagne Nationalismus ist keine Alternative
Braunschweig, Johannes-Selenka-Platz

  Auftakt zu den Aktionen gegen den AfD-Bundesparteitag: Samstag, den 30.11.19.


30.11.2019, 07:00 Uhr, Aktionen gegen den AfD-Bundesparteitag
Braunschweig, Johannes-Selenka-Platz

  09:00 Uhr Kundgebung auf dem Europaplatz (direkt an der Volkswagen Halle)

  11:00 Uhr Demonstration

  13:00 Uhr Großkundgebung auf dem Schlossplatz


logo_fridays_for_future_lueneburgFridays for Future Lüneburg / Uelzen

In Uelzen forderten 400 Menschen, dass sofortiges Handeln nötig ist, um die Auswirkungen des Klimawandels zumindest noch abmildern zu können.
Das schreibt die Uelzener Allgemeine Zeitung in ihrer Online-Ausgabe zur ersten Fridays for Future Demonstration in Uelzen:                                       Zum Artikel der AZ-Online

2019_04_06                                                                                       pg


"Es ist nicht mehr fünf vor Zwölf, es ist Zwölf!"
Jugendliche verschärfen Gangart - Protest im Bundestag
Protestaktion im Bundestag
Zum Video der Rede auf Youtube
COURTIER - Jüngstes Gericht: (AUF!stand im Bundestag)
COURTIER - Jüngstes Gericht Rapper

Zum Musikvideo der Aktion auf Youtube


Demoschild 

Am 15. März wurde global in mehr als 50 Ländern gestreikt!

Das war der "friday for future" in Lüneburg, online auf der Website der Falken Lüneburg:

Hier geht´s zur Website


Freispruch für Ramadan - ABER!                 
Der wegen versuchten Todschlags angeklagte Ramadan Abubaker Yahia wurde heute frei gesprochen.
weiterlesen

 


 Nazis fühlen sich augenscheinlich von einem ermordeten Sintijungen bedroht

Erneuter Anschlag auf die Grundschule Adendorf


 Seebrücke schafft sichere Häfen

Rettungsschiff Mittelmeer

 

Mach deine Stadt zum sicheren Hafen - Hier geht es  zur  Petition


Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Behörden

Die Zeitschrift Telepolis fasst die aktuelle Situation treffend zusammen und beschreibt ein bedrohliches Szenario:

Zum Artikel


Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur

Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.

                                                                          zum Brief


     So lief das Bürgerforum zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg.

                          weiterlesen            Fotos


Kritik am neuen Text auf der Gedenktafel für die 110.ID in Lüneburg


Dazu Texte

von    VVN-BdA-Lüneburg

von    Dr. Gebhardt Weiss, ehemaliger
          deutscher Botschafter in Minsk


 

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