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Ehrenfriedhof Tiergarten wurde  eingeweiht Volkstrauertag  mit Licht und Schatten
Die erste Feier zu Ehren der ermordeten KZ-Häftlinge auf dem neugestalteten Ehrenfriedhof im Tiergarten beging die VVN-BdA Lüneburg und weihte die neue Anlage damit am 17.11.2019 ein Noch erfüllt von der Gedenkveranstaltung am neuge-stalteten  Ehrenfriedhof im Tiergarten  radelte ich zur städtischen Veranstaltung am Mahnmal Für die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur an der Linden-straße.

An der würdigen und bewegenden Gedenkstunde nahmen über 100 Besucher*innen teil. Umrahmt von Musikstücken der Gruppe „Barbara String & Voices“ sowie von Rezitationen durch Brigitte Kaminski und Bernd Bruhn wurde an die verbrecherischen Ereignisse auf dem Lüneburger Bahnhofsgelände erinnert. Nicht vergessen wurden jedoch auch die vielen Opfer, die in und um Lüneburg durch Zwangsarbeit, unmenschliche Haftbedingungen oder durch Hinrichtungen umgebracht wurden. Der Redner der VVN-BdA-Lüneburg, Peter Gunkel, und der Redner der Stadt Lüneburg, Bürgermeister Eduard Kolle, verdeutlichten in ihren Redebeiträgen, welche Fassungslosigkeit die Naziverbrechen hervorrufen.  Genauso bestürzt zeigten sich die Redner über das aktuelle Erstarken rechtsextremer Kräfte.  
   Besucher*innen und Veranstalter waren sehr erfreut über der angemessene Neugestaltung des Gräberfeldes. Eine besonders feierliche Note erhielt der Ehrenfriedhof an diesem Tag, durch die Vielzahl aufgestellter Laternen.


   Über Einhundert Besucher*innen gedachten auf dem jetzt als Friedhof zu erkennenden Gelände respektvoll und in Würde der Opfer des rechten Terrors. Um so verwunderlicher, dass lokale Pressevertreter nicht nur nicht anwesend waren, sondern auch, dass diese Gedenkfeier in der Lokalpresse nicht mit einer Silbe erwähnt wurde.

           Ehrenfriedhof Sicht auf die Stelen

           Stelen Gestecke

           Musiker*innen Besucheri*nnen

2019_11_20                                                                                            pg 

   Deutlich weniger Teilnehmende als im Tiergarten waren da - dafür aber mehr jüngere Antifaschist*innen, um gegen die provokante Teilnahme von vier örtlichen  AFD-Faschos zu protestieren.  Dazu wurden schwarze Schirme  aufgespannt und sich vor die Rechten gestellt. Gut so denke ich, ein stiller aber sichtbarer Protest.
   Ganz anders ist Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mägde drauf. Er wolle die Veranstaltung erst dann beginnen, wenn die Schirme wieder eingeklappt würden, wendet  er sich gleich zu Beginn der Veranstaltung sehr eindeutig und massiv an die still Protestierenden.
Eine nur schlecht als Bitte gekleidete Erpressung denke ich mir.
   Anstatt sich über die Teilnahme jüngerer Anti-faschist*innen zu freuen, delegitimiert der OB in seinen folgenden Ausführungen den Protest. Er spricht den demokratischen Charakter des Protestes ab und vergleicht das auch noch mit den extremen Rechten. Er bemüht Lehren aus der Weimarer Republik ohne zu bemerken, dass er selber krass dagegen verstößt.
   In der Bundesrepublik ist es das gute Recht auf einer öffentlichen Gedenkveranstaltung zu Ehren von Opfern des Naziregimes sich gegen die Teilnahme von örtlichen AFD- Rechten zu wenden und dazu Regenschirme aufzuspannen.
Legitimen und legalen Protest als OB massiv zu unterbinden - was ist das für eine Denke und Einstellung.  
Der Respekt vor dem Ort und dem Gedenken an die Ermordeten hält mich davon ab dazwischenzurufen, um den Äußerungen des OB zu widersprechen.
   Dem auch von ihm beschworen  gemeinsamen Eintreten gegen Faschisten, die er sogar als solche bezeichnet, erweist er mit seinen Worten einen Bärendienst.
Wer soll das verstehen!?
   Als ich dann noch erfahre, dass der OB und der CDU Fraktionschef versuchen einen Medienvertreter mit Presseausweis einzuschüchtern und ggfs. gerichtliches Vorgehen  gegen ihn androhen, erfährt die Veranstaltung  einen weiteren Tiefpunkt.
In übler Stimmung verlasse ich am Ende  die Linden-straße...
               Ein Volkstrauertag mit Licht und Schatten.

            Gedenken Lindenstraße

          2019_11_21                                                                               efka

 


Wie, du bist nicht bei whatsapp ????????


31.08.2020, 19:00 Uhr,  „Die blonde Provinz - Polen und der deutsche Rassenwahn
Lüneburg, Foyer der Volkshochschule, Haagestraße
- Film- und Diskussionsveranstaltung zum Antikriegstag

- Ein Film von Jacek Kubiak und Klaus Salge (2007)


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Unterstützung für unser Scala-Kino
   "Als unabhängiges Kulturunternehmen trifft uns die Schließung nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich hart. Viele Existenzen sind mit unserem Kinobetrieb verbunden, neben unseren eigenen Mitarbeiter*innen trifft die Schließung zahllose Kulturschaffende in der Filmwirtschaft, Lieferanten, Partner und Nachbarn. Wir können nur hoffen, dass diese Krise schnell überstanden ist und wir bald wieder öffnen können." - Schreiben die Kinobetreiber*innen auf der Website.
DESHALB:
    Immer wieder konnten wir uns und andere politisch aktiven Gruppen aus Lüneburg sich in der Vergangenheit der Unterstützung des Scala-Kinos sicher sein. Das ganze Jahr über bot das Kino kontinuierlich Filme von höchster politischer und kultureller Brisanz. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Jetzt ist es Zeit, das Scala-Kino zu unterstützen. Das geht mit dem Kauf eines Gutscheins:
https://www.scala-kino.net/gutschein

pg


Dem „Islamischen Staat“ entkommen - hier ermordet

  
Am Abend des 7. April 2020 wurde der 15-jährige Arkan Hussein Khalaf  in Celle von
einem 29-jährigen Deutschen ohne Vorwarnung angegriffen und
mit einem Messer schwer verletzt.
   Arkan erliegt kurz darauf im
Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
   Direkt nach diesem Mord hieß
es schon, dass der Täter bei seiner Festnahme am Tatort
„verwirrt“
gewesen sei und es „keinerlei Anhaltspunkte für eine ausländerfeindliche oder politisch motivierte Tat“, gäbe.


Den Aufruf der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen weiterlesen


NDR 1 zum Massaker in Lüneburg


Ostermarsch 2020


Plakat Esther Bejarano

Befreiung – Was sonst!
Wir fordern zusammen mit Esther Bejarano
einen bundesweiten Feiertag am 8. Mai.
Hier geht es zur Petition:    

https://www.change.org/8Mai


Fernsehtipps
 
Mediathek ARD - Das Erste:
Die Story im Ersten:
Der schwache Staat - Reportage & Dokumentation
Wenn Polizei und Justiz es Rechtsextremisten leicht machen
 

"Es ist nicht mehr fünf vor Zwölf, es ist Zwölf!"
Jugendliche verschärfen Gangart - Protest im Bundestag
Protestaktion im Bundestag
Zum Video der Rede auf Youtube
COURTIER - Jüngstes Gericht: (AUF!stand im Bundestag)
COURTIER - Jüngstes Gericht Rapper

Zum Musikvideo der Aktion auf Youtube


Demoschild 

Am 15. März wurde global in mehr als 50 Ländern gestreikt!

Das war der "friday for future" in Lüneburg, online auf der Website der Falken Lüneburg:

Hier geht´s zur Website


 Nazis fühlen sich augenscheinlich von einem ermordeten Sintijungen bedroht

Erneuter Anschlag auf die Grundschule Adendorf


 Seebrücke schafft sichere Häfen

Rettungsschiff Mittelmeer

 

Mach deine Stadt zum sicheren Hafen - Hier geht es  zur  Petition


Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Behörden

Die Zeitschrift Telepolis fasst die aktuelle Situation treffend zusammen und beschreibt ein bedrohliches Szenario:

Zum Artikel


Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur

Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.

                                                                          zum Brief


     So lief das Bürgerforum zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg.

                          weiterlesen            Fotos


Kritik am neuen Text auf der Gedenktafel für die 110.ID in Lüneburg


Dazu Texte

von    VVN-BdA-Lüneburg

von    Dr. Gebhardt Weiss, ehemaliger
          deutscher Botschafter in Minsk


 

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