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Vorläufige Auswertung der Diskussionsergebnisse an den einzelnen Tischen
Bürgerforum, Sam. 10. Nov. 2018

Fragestellungen:

Vorstellungsrunde:            Wer sind Sie? Was veranlasste Sie zu kommen?

Bestandsaufnahme:          Was erscheint Ihnen in Sachen Erinnerungskultur gelungen und was nicht gelungen?

Anregungen und Ideen:    Was ist für Sie in der Zukunft von Lüneburg von besonderer Bedeutung?

                                          Welche konkreten Schritte wünschen Sie sich?

 

Vorstellungsrunde Motivation/ Erwartungen

                    Bestandsaufnahme

 

Anregungen und Ideen

Gelungen

Nicht gelungen/ was fehlt?

Persönl. politische Entwicklung.

 

Interesse an Zeitgeschichte

 

Langjährige Beschäftigung mit diesem Thema.

 

Theoretisches und Praktisches

Interesse am Thema.

 

Unzufriedenheit mit der jetzigen Situation in Lbg.

 

Interesse an der aktuellen Auseinan-dersetzung.

 

Klärung für alltägl. Umgang mit Jugendl. Und Migranten.

 

Beschäftigung mit der Frage: Wer bestimmt Erinnerungskultur?

Dass wir uns jetzt mit diesem Thema beschäftigen.

 

Begegnung mit NS Opfern (Ozarichi bzw. Angehörigen d. jüd. Gemeinde)

 

Aufarbeitung d. jüd. Geschichte Lbg's.

 

Das Vorhandensein der Denkmäler und Gedenkorte im öffentlichen Raum.

 

PKL Gedenkstätte.

 

Stolpersteine.

 

Friedenspfad(als Idee)

 

Gedenkst. Synagoge

 

Konversion: Scharnhorst Kaserne-Uni-Libeskindbau.

 

KZ Friedh. Tiergarten

 

Thematische Stadt-rundgänge.

 

Ausstellungen zur    NS-Geschichte

 

 

 

Die Tafeln am „Friedenspfad“ müssen überarbeitet werden (wissentschftl. Hintergrund fehlt). Der Friedenspfad muss in der Verantwortung der Stadt liegen.

 

Interpretation der Geschichte versch. Denkmäler darf nicht Sache einer privaten Stiftung sein.

 

Umgang d. NS-Geschichte in der Nachkriegszeit.

 

Thema: Garnisonstadt Lbg.

 

Thema: Pol. Widerstand/Arb.- Bewegung, Deserteure Zwangsarbeit

 

Reflektion d. Opferperspektive-Erinnerungsorte f. NS-Verfogte z.B. Sinti/Roma, Homosex. u.a.

 

Erkl. Tafel Dragoner-Denkmal.

 

„Waldhaus“ /Möllering-Villa.

 

Zu wenig Literatur in der Ratsbibliothek zur NS-Zeit

 

Aufarbeitung der Lüneburger Militärgeschichte ab 19. Jahrh.

 

Es fehlen: Bergen-Belsen-Prozess i.d. MTV Turnhalle.

 

Hinweis auf jüd. Friedhof

 

Geschichte der Justiz vor u. n. 1945

Die Stadt muss sich zu ihrer Verantwortung im Zusammenhang mit der NS-Zeit bekennen.

Die Aufarbeitung in Lbg. wurde zu lange verdrängt. Die Weiter-entwicklung der Gedenkkultur ist Aufgabe der Stadt. Dazu gehört die städt. Finanzierung der Geschichtsforschung sowie die Aufstellung eines Masterplanes mit Zielstellungen und einem Zeitplan.

Neben einer wissenschaftlichen   Begleitung (Uni?) muss auch die Einbindung und Unterstützung bürgerlichen Engagements aus Initiativen u. Gruppen, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigen, durch die Stadt gefördert werden. Auch die jüngere Generation sollte in den Prozess stärker eingebunden werden (Formate an Bedürfnisse Jugdl. Anpassen – Stichwort „Lernorte“).

Die „Möllering-Villa“ und der Timelo-Gedenkstein sollten mit einbezogen werden. Auch Kasernen können „Lernorte“sein.

 

Die Verantwortung für die im Stadtgebiet vorhandenen Denkmäler und Erinnerungsorte   muss die Stadt übernehmen.  Die Kommentierungen auf erklärenden Tafeln auf Grundlage wissenschftli. Expertisen.

 

Das Projekt „Erinnerungskultur“ bzw. die öffentlichen Diskussion darüber, muss fortgesetzt und das Forum jährlich wiederholt werden.

 

Aktuelles


Demoschild 
Am 15. März wurde global in mehr als 50 Ländern gestreikt!
Das war der "friday for future" in Lüneburg, online auf der Website der Falken Lüneburg:

Freispruch für Ramadan - ABER!                 
Der wegen versuchten Todschlags angeklagte Ramadan Abubaker Yahia wurde heute frei gesprochen.
weiterlesen

 

 Nazis fühlen sich augenscheinlich von einem ermordeten Sintijungen bedroht

 Seebrücke schafft sichere Häfen

Rettungsschiff Mittelmeer

 

Mach deine Stadt zum sicheren Hafen - Hier geht es  zur  Petition


Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Behörden
Die Zeitschrift Telepolis fasst die aktuelle Situation treffend zusammen und beschreibt ein bedrohliches Szenario:

Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur
Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.
                                                                          zum Brief

     So lief das Bürgerforum zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg.

                          weiterlesen            Fotos


Kritik am neuen Text auf der Gedenktafel für die 110.ID in Lüneburg

Dazu Texte

von    VVN-BdA-Lüneburg

 

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