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Montag, 09.03.2020

Auch eine "Glosse" oder ein Kommentar darf Tatsachen nicht verfälschen


Wiederholt veröffentlichte unsere Lokalpresse Texte in Formaten wie "Kommentar" oder "Angespitzt", die ungläubiges Erstaunen hervorufen und deutlicher Richtigstellung bedürfen.

  Nachdem Chefredakteur Rath Vorgänge im Lüneburger Stadtrat mit  Entwicklungen in der Weimarer Republik gleich setzte, verniedlicht nun der Lokalredakteur Eggeling rassistische Morddrohungen gegen ehemalige Lüneburger Ratsmitglieder.
Hier die passende Stellungnahme der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen dazu, der sich die VVN-BdA-Lüneburg mit Nachdruck anschließt:

                 "Keine Verharmlosung rassistischer Hetze und rechter Drohungen

  In der Wochenend-Glosse "Angespitzt" in der LZ vom 7. März 2020 kommentiert Carlo Eggeling die Auseinandersetzungen während der letzten Stadtratssitzung, wo verschiedene Menschen ihre Kritik am Verhalten der Hansestadt Lüneburg bezüglich des Wohnprojekts Unfug lautstark äußerten. Dies an einem Ort, wo die gewählten Vertreter*innen der Stadt dieInteressen der Bürger*innen umsetzen sollen. Dass die Interessen der Menschen der Stadt oft nicht die ihrer Vertreter*innen sind, ist bekannt. Es ist auch nichts Neues, dass diese Volksvertreter*innen die legitime Kritik an ihrem Tun nicht hören wollen. Jetzt diese Kritik und den Protest als undemokratisch zu diffamieren ist respektlos und empörend und stellt das Geschehene auf den Kopf.
  Im Kommentar nimmt Carlo Eggeling auch Bezug auf die beiden ehemaligen Ratsangehörigen Andrea Amri-Henkel und David Amri, die im Herbst 2018 von ihren Ämtern zurückgetreten sind, nachdem sie über längere Zeit rassistisch und sexistisch beleidigt und massiv bedroht wurden. Im Zuge der Debatte um den Auftritt des damaligen Bürgermeisters Dr. Scharf (CDU) im Youtube-Video eines Holocaust-Leugners kam es zu massiven rassistischen Anfeindungen und Bedrohungen in Internet-Kommentaren und Drohmails v.a. gegen David Amri, die auch sexistische Verunglimpfungen gegen Andrea Amri-Henkel und Morddrohungen gegen die ganze Familie, auch gegen die gemeinsamen Kinder, beinhalteten.
  Eggeling verleugnet in seiner Glosse diese rechte Bedrohung indem er schreibt, dass "Ein Ehepaar, das den  Rat verlassen hatte, weil es angeblich nicht auszuhalten war, wie gemein und sexistisch die anderen
so sind." Auch wenn die patriarchalen Zustände und ständigen Beleidigungen im Stadtrat für viele Menschen unerträglich sind, so darf dies nicht veralbert oder rechte Bedrohungen verharmlost werden.

  Hier zeigt sich zum einen, das rassistische Hetze und rechte Bedrohungen weiterhin verharmlost werden und zum anderen eine Doppelmoral der Landeszeitung. Während Beleidigungen gegen den Oberbürgermeister breiten Raum in der Berichterstattung einräumt wurde, werden Bedrohungen gegen Politiker*innen der Partei Die Linke verharmlost oder verschwiegen. Dies und das ins Lächerliche zu ziehen, verstehen rassistische Hetzer und rechte Attentäter durchaus als Bestätigung und Aufforderung für ihr Handeln.

  Satire darf vieles, aber nicht alles. Angesichts des zunehmenden rechten Terrors und rassistischer Morde in Deutschland, ist hier eine Richtigstellung bezüglich der falschen Tatsachenbehauptung zum Rücktritt der beiden Linken-Politiker*innen und eine Entschuldigung seitens der LZ
zu erwarten.

  Die Antifaschistische Aktion Lüneburg / Uelzen erklärt sich solidarisch mit Andrea Amri-Henkel und David Amri und fordert den Erhalt des Wohnprojekts Unfug.


Lüneburg, 8. März 2020"

pg

Wie, du bist nicht bei whatsapp ????????


Neuer Termin wird bekannt gegeben

13.11.2020, 19:30 Uhr, SPIEL ZIGEUNISTAN, Autorenlesung mit Musik mit Christiane Richers (Text) und Kako Weiss (Saxophon)
Lüneburg
Ort ist noch offen, Streamingangebot

Weitere Informationen auf der Seite vom Theater am Strom


06.02.2021, 19.30 Uhr,  «ROSA BEGEGNEN - Textpartitur zur Geschichte einer Hamburger Sintiza »
Theater Bostelwiebeck, Bostelwiebeck 24, 29575 Altenmedingen, Kartentelefon   05807 979971

Nähere Informationen auf der Seite vom Theater am Strom


Verschoben in das Jahr 2021

01. bis 14. 11.2020, Franz Holländer!  Beitrag der Falken-Gruppe „Rot ist mehr als eine Farbe“ im Rahmen der Ausstellung zum Thema “Erinnern / Vergessen” im Heinrich-Heine-Haus

Lüneburg, Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1

Hier ein Eindruck über die Arbeit der Falken-Gruppe mit Timelapse(Zeitraffer)-Video

Franz Holländers Wirken in einem Gedenktext zu seinem 25. Todestag


ABGESAGT neuer Termin unter Vorbehalt 04.04.2021

01.11.2020, 14:00 Uhr, Welt-Kobanê-Tag: „From Kobane To The World: Rise Up Against Fascism – Rise Up For The Revolution!“
Lüneburg Am Alten Kran (Stintmark)

Die Veranstalter*innen schreiben dazu:

Angesichts der immer weiter steigenden Infektionszahlen, sagen wir unsere geplante Kundgebung zum Welt-Kobane-Tag am 1. November 2020 ab. Da wir nicht abschätzen können wie sich die Situation entwickeln wird, tun wir dies aus Vorsicht und mit Verantwortungsbewusstsein. Wir halten es für erforderlich, nicht dazu beizutragen, das Menschen möglicherweise gefährdet werden und das Gesundheitssystem noch weiter belastet wird. Hier gilt unser Dank und unsere Solidarität den Kolleg*innen in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Wir werden unsere Kundgebung alsbald nachholen und denken der 4. April wäre ein guter Tag dafür.
 
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Die Stadt Kobanê liegt im Norden Syriens, in Rojava, und ist das Symbol der kurdischen Freiheitsbewegung gegen den Faschismus. Nach der Umzingelung der Stadt durch den sogenannten IS im Spätsommer 2014 wurde Kobanê am 1. November 2014 befreit. 134 Tage lang leistete die Stadt einen historischen Widerstand. Verteidigt wurde dabei das revolutionäre Modell, das auf basisdemokratische Strukturen, Frauenbefreiung, Ökologie und Geschwisterlichkeit der Völker beruht. Anlässlich des diesjährigen Welt-Kobanê-Tag ruft die internationale Kampagne Riseup4Rojava zu einer weltweiten Aktionswoche unter dem Motto „From Kobane To The World: Rise Up Against Fascism – Rise Up For The Revolution!“ vom 01. bis 08.11.2020 auf.

Die Kundgebung in Lüneburg findet im Rahmen der Aktionswoche statt und soll Ausdruck unserer Solidarität sein:

Aufruf und Infos zu Kundgebung:
https://www.facebook.com/events/2677910052459295/

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Unterstützung für unser Scala-Kino
   "Als unabhängiges Kulturunternehmen trifft uns die Schließung nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich hart. Viele Existenzen sind mit unserem Kinobetrieb verbunden, neben unseren eigenen Mitarbeiter*innen trifft die Schließung zahllose Kulturschaffende in der Filmwirtschaft, Lieferanten, Partner und Nachbarn. Wir können nur hoffen, dass diese Krise schnell überstanden ist und wir bald wieder öffnen können." - Schreiben die Kinobetreiber*innen auf der Website.
DESHALB:
    Immer wieder konnten wir uns und andere politisch aktiven Gruppen aus Lüneburg sich in der Vergangenheit der Unterstützung des Scala-Kinos sicher sein. Das ganze Jahr über bot das Kino kontinuierlich Filme von höchster politischer und kultureller Brisanz. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Jetzt ist es Zeit, das Scala-Kino zu unterstützen. Das geht mit dem Kauf eines Gutscheins:
https://www.scala-kino.net/gutschein

pg


 

 
Plakat Esther Bejarano

Befreiung – Was sonst!
Wir fordern zusammen mit Esther Bejarano
einen bundesweiten Feiertag am 8. Mai.
Hier geht es zur Petition:    

https://www.change.org/8Mai

 

 

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