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Sonntag, 29.12.2019

Große Solidarität mit VVN-BdA

Aber die Onlinepetition läuft noch! Unterschreiben - jetzt!!!

Zur Website der Petition

Man/frau kann auch mit Stift auf Papier unterzeichnen ;-))                                                                                                    pg


Freitag, 17.12.2019
              Am Schweinestall war Schluss!!!

                                 So die Celler Zeitung zu der Demo der rechtsextreme NPD in Eschede
Plakat
 
Über 650 Menschen folgten am 21.12. dem Aufruf verschiedenster Organisationen und verhinderten den Naziaufmarsch in Eschede. Letztlich bestätigte sich wieder der Satz: "Wir sind mehr!"

Zum ausführlichen Bericht der Celler Zeitung: Weiterlesen
pg

Dienstag, 17.12.2019

Solidaritätswelle stellt sich Aberkennung unserer Gemeinnützigkeit entgegen

Ein Symbol dafür im Schaufenster des DGB-Hauses in Lüneburg - Vielen Dank an den DGB

VVN-Fahne-Solidarität

 


Donnerstag, 12.12.2019


Neuste Entwicklung bei der Aberkennung der Gemeinnützigkeit

Nachfolgend das Schreiben von Andreas Decker, dem Initiator der Onlionepetition mit neuen Informationen zum Sachstand der Auseinandersetzung

Sehr geehrte Damen und Herren,
zuallererst möchte ich mich für die überwältigende Unterstützung von ihrer Seite ganz herzlich bedanken. Stellvertretend für alle möchte ich die Unterschriftensammler erwähnen, die ihre Bögen mit Unterschriften so fleißig hier hochgeladen haben.
   In der Sache Gemeinnützigkeit der VVN-BdA hat sich in den letzten Tagen einiges getan. So haben die bayrischen Grünen einen Dringlichkeitsantrag in den bayrischen Landtag eingebracht. Dadurch soll der bayrische Verfassungsschutz dazu gebracht werden, die Beobachtung des Landesverband Bayern der VVN-BdA einzustellen und die Gemeinnützigkeit wieder hergestellt werden.
   Des Weiteren hat der Bundesverband der VVN-BdA Postkarten und Plakate herausgebracht, die man zur Unterstützung unserer Sache bestellen kann.
   Die beste Nachricht des heutigen Tages kommt zum Schluss:
Heute bekam der Bundesverband der VVN-BdA Post vom Finanzamt Berlin. Darin steht, dass der Vollzug der Steuernachforderungen, die sich aus dem Verlust der Gemeinnützigkeit ergaben, ausgesetzt wurden. Dies geschieht aber leider nicht, weil das Finanzamt Berlin die Unsinnigkeit seiner Entscheidung eingesehen hat, sondern wegen einer "unbilligen Härte" gegenüber dem Verein. Die Handlungsfähigkeit des VVN-BdA ist damit zuerst zwar gesichert, aber das ist nur ein kleiner Schritt zum endgültigen Ziel: Die Wiederherstellung der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA. Daher meine Bitte an alle Unterstützer/innen: Bleiben sie weiterhin so aktiv! Teilen Sie diese Petition auf allen Social-Media-Kanälen. Wer will und kann, darf auch gerne mit den Papierbögen weitere Unterschriften sammeln. Antifaschismus ist gemeinnützig!

Mit freundlichen Grüßen Andreas Decker


Andreas Decker

Zur Pressemitteilung der VVN-BdA-Bayern

Hier können Plakate und Postkarten bestellt werden: Antifaschismus ist und bleibt gemeinnützig!

Alle Informationen zur Onlinepetition


Kalter Krieg mittels Steuerbescheid

VVN Der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifa-schisten“ (VVN-BdA) wurde die Gemeinnützigkeit entzogen

Ein unmissverständlicher Artikel aus dem "Freitag" | Zum Artikel des Freitag


Die VVN-BdA muss gemeinnützig bleiben!

Dieser Link führt zur Onlinepetition


Sehr geehrter Herr Minister Scholz
Offener Brief von Esther Bejanaro:
Was ist gemeinnützig?

   Was ist gemeinnützig? Zur Entscheidung eines Finanzamtes 25. November 2019
Sehr geehrter Herr Minister Scholz,
seit 2008 bin ich die Ehrenvorsitzende der VVN–BdA, der gemeinnützigen Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, gegründet 1947 von Überlebenden der Konzen- trationslager und NS-Verfolgten. Die Arbeit der Antifa, die Arbeit antifaschistischer Vereinigungen ist heute – immer noch – bitter nötig. Für uns Überlebende ist es unerträglich, wenn heute wieder Naziparolen gebrüllt, wenn jüdische Menschen und Synagogen angegriffen werden, wenn Menschen durch die Straßen gejagt und bedroht werden, wenn Todeslisten kursieren und extreme Rechte nicht mal mehr vor Angriffen gegen Vertreter des Staates zurückschrecken.

Wohin steuert die Bundesrepublik?
Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus!, wollen der größten und ältesten antifaschistischen Vereinigung im Land die Arbeit unmöglich machen? Diese Abwertung unserer Arbeit ist eine schwere Kränkung für uns alle.

"Die Bundesrepublik ist ein anderes, besseres Deutschland geworden", hatten mir Freunde versichert, bevor ich vor fast 60 Jahren mit meiner Familie aus Israel nach Deutschland zurückgekehrt bin. Alten und neuen Nazis bin ich hier trotzdem begegnet. Aber hier habe ich verlässliche Freunde gefunden, Menschen, die im Widerstand gegen
den NS gekämpft haben, die Antifaschistinnen und Antifaschisten. Nur ihnen konnte ich vertrauen.

Wir Überlebende der Shoah sind die unbequemen Mahner, aber wir haben unsere Hoffnung auf eine bessere und friedliche Welt nicht verloren. Dafür brauchen wir und die vielen, die denken wie wir, Hilfe! Wir brauchen Organisationen, die diese Arbeit unterstützen und koordinieren.

Nie habe ich mir vorstellen können, dass die Gemeinnützigkeit unserer Arbeit angezweifelt oder uns abgesprochen werden könnte! Dass ich das heute erleben muss! Haben diejenigen schon gewonnen, die die Geschichte unseres Landes verfälschen wollen, die sie umschreiben und überschreiben wollen? Die von Gedenkstätten 'als Denkmal der Schande' sprechen und den NS-Staat und seine Mordmaschine als 'Vogelschiss in deutscher Geschichte' bezeichnen?

In den vergangenen Jahrzehnten habe ich viele Auszeichnungen und Ehrungen erhalten, jetzt gerade wieder vom Hamburger Senat eine Ehrendenkmünze in Gold. Mein zweites Bundesverdienstkreuz, das Große, haben Sie mir im Jahr 2012 persönlich feierlich überreicht, eine Ehrung für hervorragende Verdienste um das Gemeinwohl, hieß es da. 2008 schon hatte der Bundespräsident mir das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse angeheftet. Darüber freue ich mich, denn jede einzelne Ehrung steht für Anerkennung meiner – unserer – Arbeit gegen das Vergessen, für ein "Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus", für unseren Kampf gegen alte und neue Nazis.

Wer aber Medaillen an Shoah-Überlebende vergibt, übernimmt auch eine Verpflichtung. Eine Verpflichtung für das gemeinsame NIE WIEDER, das unserer Arbeit zugrunde liegt.

Und nun frage ich Sie:
Was kann gemeinnütziger sein, als diesen Kampf zu führen?
Entscheidet hierzulande tatsächlich eine Steuerbehörde über die Existenzmöglichkeit einer Vereinigung von Überlebenden der Naziverbrechen?

Als zuständiger Minister der Finanzen fordere ich Sie auf, alles zu tun, um diese unsägliche, ungerechte Entscheidung der Aberkennung der Gemeinnützigkeit der Arbeit der VVN–BdA rückgängig zu machen und entsprechende Gesetzesänderungen vorzuschlagen.

Wir Überlebenden haben einen Auftrag zu erfüllen, der uns von den Millionen in den Konzentrationslagern und NS-Gefängnissen Ermordeten und Gequälten erteilt wurde. Dabei helfen uns viele Freundinnen und Freunde, die Antifaschistinnen und Antifaschisten – aus Liebe zur Menschheit! Lassen Sie nicht zu, dass diese Arbeit durch zusätzliche Steuerbelastungen noch weiter erschwert wird.

Mit freundlichen Grüßen

Esther Bejarano
Vorsitzende
Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

N.B.: Dieser Brief wird auch an Fraktionen im Bundestag, an Medien und Freundeskreise weitergeleitet.
2019_11_25

Brief als PDF-Download

 

 

 


Stolperstein

Stolperstein zur Erinnerung an Therese Schubert     Fotos

14 neue Stolpersteine verlegt
Erinnerung an weitere Lüneburger Naziopfer
   Zur Erinnerung an 14 weitere Lüneburger Nazi-Opfer verlegte der Kölner Künstler Gunter Demnig am 22. November 2019 in Lüneburg seine Stolpersteine. Diese Aktion, von der „Stolperstein-Initiative“ der Lüneburger Geschichtswerkstatt unter Maren Hansen in Kooperation mit der „Euthanasie“-Gedenkstätte,  vorbereitet und durchgeführt, fand erfreulicherweise einen großen Zuspruch. Pflegeschüler/-innen der Psychiatrischen Klinik und des Städtischen Klinikums Lüneburg trugen informative Texte über den Lebensweg der NS-Opfer vor. Auch Schüler/innen der Herderschule und der Wilhelm-Rabe-Schule nahmen teil.
   Auf dem Schmaarkamp 21, der letzten Wohnstätte Lüneburger Sinti vor ihrer Deportation in das KZ-Auschwitz, erinnern fortan Stolpersteine an Rosa, Karoline und Max Rose. In der Großen Bäckerstraße 18 wurden Stolpersteine verlegt zur Erinnerung an die jüdische Familie Less, an Leopold, Anna, Ernst und Walter Less. An die „Euthanasie“-Opfer erinnern sieben Stolpersteine: Am Wienebüttler Weg 1 an Dieter Lorenz und Heinrich Biester, Auf dem Meere 29 an Bernhard Filusch, in der Georg-Böhm-Straße 4 an Jürgen Endewardt, in der Rotehahnstraße 4 an Mariechen Petersen und Inge Roxin, in der Schillerstraße 5 an Therese Schubert.

2019_11_25
 
 

 
VVN-BdA Gemeinnützigkeit entzogen 
Dazu das Internationale Auschwitz Komitee
Schwerer Angriff auf die VVN-BdA

Pressemitteilung
Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben!  Am 4. November hat das Finanzamt für Körperschaften I des Landes Berlin der Bundesvereinigung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V. die Gemeinnützigkeit entzogen.
   Damit verbunden sind vorerst Steuernachforderungen in fünfstelliger Höhe, die noch in diesem Jahr fällig werden.
                       Weiterlesen
   Überlebende der deutschen Konzentrations und Vernichtungslager in vielen Ländern sind empört und erregt über den törichten und skandalösen Beschluss des Berliner Finanzamtes, der Bundesvereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten die Gemeinnützigkeit zu entziehen und sie somit in ihrer Existenz zu bedrohen. 
 
                               Weiterlesen


Ehrenfriedhof Tiergarten wurde  eingeweiht Volkstrauertag  mit Licht und Schatten
Die erste Feier zu Ehren der ermordeten KZ-Häftlinge auf dem neugestalteten Ehrenfriedhof im Tiergarten beging die VVN-BdA Lüneburg und weihte die neue Anlage damit am 17.11.2019 ein Noch erfüllt von der Gedenkveranstaltung am neuge-stalteten  Ehrenfriedhof im Tiergarten  radelte ich zur städtischen Veranstaltung am Mahnmal Für die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur an der Linden-straße.

   An der würdigen und bewegenden Gedenkstunde nahmen über 100 Besucher*innen teil. Umrahmt von Musikstücken der Gruppe „Barbara String & Voices“ sowie von Rezitationen durch Brigitte Kaminski und Bernd Bruhn wurde an die verbrecherischen Ereignisse auf dem Lüneburger Bahnhofsgelände erinnert. Nicht vergessen wurden jedoch auch die vielen Opfer, die in und um Lüneburg durch Zwangsarbeit, unmenschliche Haftbedingungen oder durch Hinrichtungen umgebracht wurden. Der Redner der VVN-BdA-Lüneburg, Peter Gunkel, und der Redner der Stadt Lüneburg, Bürgermeister Eduard Kolle, verdeutlichten in ihren Redebeiträgen, welche Fassungslosigkeit die Naziverbrechen hervorrufen.  Genauso bestürzt zeigten sich die Redner über das aktuelle Erstarken rechtsextremer Kräfte.  
   Besucher*innen und Veranstalter waren sehr erfreut über der angemessene Neugestaltung des Gräberfeldes. Eine besonders feierliche Note erhielt der Ehrenfriedhof an diesem Tag, durch die Vielzahl aufgestellter Laternen.


   Über Einhundert Besucher*innen gedachten auf dem jetzt als Friedhof zu erkennenden Gelände respektvoll und in Würde der Opfer des rechten Terrors. Um so verwunderlicher, dass lokale Pressevertreter nicht nur nicht anwesend waren, sondern auch, dass diese Gedenkfeier in der Lokalpresse nicht mit einer Silbe erwähnt wurde.

           Ehrenfriedhof Sicht auf die Stelen

           Stelen Gestecke

           Musiker*innen Besucheri*nnen

2019_11_20                                                                                            pg 

   Deutlich weniger Teilnehmende als im Tiergarten waren da - dafür aber mehr jüngere Antifaschist*innen, um gegen die provokante Teilnahme von vier örtlichen  AFD-Faschos zu protestieren.  Dazu wurden schwarze Schirme  aufgespannt und sich vor die Rechten gestellt. Gut so denke ich, ein stiller aber sichtbarer Protest.
   Ganz anders ist Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mägde drauf. Er wolle die Veranstaltung erst dann beginnen, wenn die Schirme wieder eingeklappt würden, wendet  er sich gleich zu Beginn der Veranstaltung sehr eindeutig und massiv an die still Protestierenden.
Eine nur schlecht als Bitte gekleidete Erpressung denke ich mir.
   Anstatt sich über die Teilnahme jüngerer Anti-faschist*innen zu freuen, delegitimiert der OB in seinen folgenden Ausführungen den Protest. Er spricht den demokratischen Charakter des Protestes ab und vergleicht das auch noch mit den extremen Rechten. Er bemüht Lehren aus der Weimarer Republik ohne zu bemerken, dass er selber krass dagegen verstößt.
   In der Bundesrepublik ist es das gute Recht auf einer öffentlichen Gedenkveranstaltung zu Ehren von Opfern des Naziregimes sich gegen die Teilnahme von örtlichen AFD- Rechten zu wenden und dazu Regenschirme aufzuspannen.
Legitimen und legalen Protest als OB massiv zu unterbinden - was ist das für eine Denke und Einstellung.  
Der Respekt vor dem Ort und dem Gedenken an die Ermordeten hält mich davon ab dazwischenzurufen, um den Äußerungen des OB zu widersprechen.
   Dem auch von ihm beschworen  gemeinsamen Eintreten gegen Faschisten, die er sogar als solche bezeichnet, erweist er mit seinen Worten einen Bärendienst.
Wer soll das verstehen!?
   Als ich dann noch erfahre, dass der OB und der CDU Fraktionschef versuchen einen Medienvertreter mit Presseausweis einzuschüchtern und ggfs. gerichtliches Vorgehen  gegen ihn androhen, erfährt die Veranstaltung  einen weiteren Tiefpunkt.
In übler Stimmung verlasse ich am Ende  die Linden-straße...
               Ein Volkstrauertag mit Licht und Schatten.

            Gedenken Lindenstraße

          2019_11_21                                                                               efka

 


Der aktuelle Stand der Arbeiten auf dem
Ehrenfriedhof im Tiergarten eine Fotoserie
fotozusammenstellung

Stadtrat Lüneburg Öffentlichkeit
 Stadtratssitzung in Lüneburg 24.10.2019 besondere
                              Themen waren

   Antrag Grüne "Lüneburg
          sicherer Hafen"
       Umgang mit der AfD Einwohnerfragen

Bei ungewöhnlich starkem Publikums-interesse tagte am 24. Oktober der Lüneburger Stadtrat in der Christiani-schule. Die vielen Unterstützer*innen des Antrages, Lüneburg zum "Sicheren Hafen" zu machen, wurden allerdings enttäuscht: Der Rat vertagte diesen "Seebrücke"- Antrag der Grünen. Spannend war es gleichwohl, als es um den "Rechtsextremismus" auch im Stadtrat selbst ging.  Dabei versuchte OB Mädge (SPD) massiv, die Debatte auf die beantragte Abwahl der Ratsvorsitzenden Ch. John (CDU) einzugrenzen, ohne dessen politischen Hintergrund - die Verharmlosung der AFD - zu thematisieren. Trotzdem äußerten sich mehrere Ratsmitglieder (gerade auch aus der SPD) zu der Frage: Wie rechtsextrem ist die Lüneburger AFD und wie soll man mit der extrem rechten AFD-Ratsfraktion umgehen? Deutlich wurde dabei: Die Unterscheidung zwischen "guten" und "schlechten" AFD-lern ist bei einigen noch immer vorhanden - aber die Zeiten des Kuschelkurses mit den AFD-Vertretern im Rat scheinen immerhin zu Ende zu gehen!
          dazu offene Briefe

      Offener Brief an Stadtratsmitglieder       Presserklärung
       Netzwerk         VVN

Wie soll man die AFD bewerten und  wie soll man mit ihren Vertretern hier am Ort umgehen? –diese brennende Frage beschäftigte den Lüneburger Stadtrat auf seiner Oktober-Sitzung vor erfreulich vielen Zuhörer*innen. Aktueller Anlass: Nach der Bezeichnung der AFD als „rechtsextrem“  war M. Pauly (Linke) von der Ratsvorsitzenden C. John (CDU) auf der vorigen Ratssitzung das Wort entzogen worden – worauf die Linke aus der Ratssitzung ausgezogen war  und wegen der Verharmlosung der AFD die Abwahl der Ratsvorsitzenden beantragt  hatte. 
  Diese Frage hat nach dem Terrormord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU), den Morden in Halle und den auch in Lüneburg verschickten Hass-Botschaften erhebliche Brisanz gewonnen. Aus mehreren Einwohnerfragen zu Beginn der Ratssitzung  sprach dann auch die Sorge, dass die anderen Ratsparteien die AFD auch in unserer Gemeinde verkennen und ihrer Strategie der Selbstverharmlosung („Wir sind eine ganz normale bürgerlich-konservative Partei!“) auf den Leim  gehen.

In der Ratssitzung war es dann aber einmal mehr der Fraktionsvorsitzende der AFD, Robin Gaberle, ...

               weiterlesen

Einwohnerfrage Ratssitzung am 24. 10. 2019

Am vergangenen Freitag haben die Innenminister auf einer Sondersitzung ein (Zitat) „Maßnahmepaket gegen die rechtsextremistische Bedrohung“  beschlossen. Darauf aufbauend hat der Bundesinnenminister lt. LZ von heute ein (Zitat) „Konzept zum Kampf gegen den Rechts-extremismus“ angekündigt.

Eine Frage an den Oberbürgermeister und die Rats-Fraktionen:

Existiert diese „rechtsextremistische Bedrohung“ Ihrer Meinung nach auch in unserer Kommune und unserer Stadt – und halten Sie demzufolge auch für Lüneburg ein „Konzept zum Kampf gegen den Rechtsextremismus“ für erforderlich??  Wollen Sie ein solches Konzept initiieren bzw.  sich daran beteiligen?

       zu den Antworten

 
 
   2019_11_08                                                                                                                                                                                                                        pr

Ausführliche Berichte zur Demonstration und den Aktionen auf den Seiten der
Falken Lüneburg

und natürlich  bei
Fridays for Future

 
 

Plakat

Plakat

2019_09_25                                                                                                                                                                                                                                                          pg


  

Aktionswoche “Rheinmetall entwaffnen. Krieg beginnt hier"
02. 09. - 08. 09. 2019, 18:00 Uhr, Unterlüß Rheinmetall
    
Im Jahr 2019 findet unser Camp von Sonntag 1. September bis Montag 9. September statt. Nehmt euch die Woche Urlaub und kommt          nach Unterlüß/Südheide bei Celle in Niedersachsen.
    Die Aktionswoche “Rheinmetall entwaffnen. Krieg beginnt hier” mobilisiert um den Antikriegstag, den 1. September 2018, für                     vielfältige Aktionstage mit einer großen Anti-Kriegs-Demonstration am Sonntag den 2. September.

   Den Rahmen bildet ein spektrenübergreifendes Camp vom 29. August. – 04. September.

Weiterlesen:
Aktuelle Berichte aus Unterlüß: rheinmetallentwaffnen
Zu den Seiten von war-starts-here.camp

 

 


TÄTER!

Denkmal Graalwall 110te
    Nach der umstrittenen Aktion der Stadt Lüneburg, die Dokumente der Auseinandersetzung um den Gedenkstein der 110te Infanteriedivision mit ihrem neuen Hochdruckreiniger zu entfernen, hat die Zivilgesellschaft nun wieder eine korrigierende Inschrift angebracht.
   Diese Wehrmachtseinheit wird nun wieder als das gekennzeichnet, was sie war: Als Täter bei einem der größten Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkrieges und nicht zuletzt als Einheit, die an diesem verbrecherischen Angriffs- und Vernichtungskrieg maßgeblich beteiligt war.

 

110ner Denkmal Graalwall

2019_08_15                                                                                                                                                                                                                                                          pg


Offener Brief zur "Reinwaschung" der Lüneburger Kriegsverbrechereinheit an die Stadt Lüneburg

 Brief an die Stadt Lüneburg

2019_07_24                                                                                                                                                                                                                                                          pg


Link zum offenen Brief an Innenminister Nds

Rechte Gewalt endlich ernst nehmen und handeln – Offener Brief an den niedersächsischen Innenminister


Veranlasst By Falken Landes-BiRef Nds. in Jugendpolitik    

Sehr geehrter Herr Pistorius,

Die Ermordung Walter Lübckes durch einen seit Jahrzehnten aktiven und bekannten rechten Aktivisten macht uns betroffen und wütend. Betroffen macht uns nicht nur die schreckliche Tat, sondern auch, dass rechte Gewalttäter und rechte Strukturen immer noch so ungehindert in Deutschland agieren können. Als Akteure der demokratischen Zivilgesellschaft wissen wir, dass eine solche rechte Gewalttat immer auch uns gilt. Die Aussage ist unmissverständlich: Wer aktiv ist für eine demokratische und offene Gesellschaft, der befindet sich im Visier der Rechten und soll jederzeit damit rechnen müssen bedroht, angegriffen oder auch ermordet zu werden. Diese Bedrohungslage ist für uns seit Jahren traurige Realität, ebenso wie die öffentliche Ignoranz und die fehlende Verfolgung der Täter, ihrer Unterstützer, ihrer Strukturen und ihres Milieus.                        Weiterlesen
                                                               Zum PDF-Download

Sozialistische Jugend – Die Falken | Landesverband Niedersachsen, Sozialistische Jugend – Die Falken | Bezirksverband Hannover, Sozialistische Jugend – Die Falken | Bezirksverband Braunschweig, Sozialistische Jugend – Die Falken | Bezirksverband Weser-Ems

Mitzeichnende:
DGB Jugend Niedersachsen, Ver.Di Jugend Niedersachsen Bremen, Linksjugend [’solid] Niedersachsen, JANUN Niedersachsen e.V., VVN-BdA Niedersachsen e.V., Junge Presse Niedersachsen, Ver.Di Jugend Südniedersachsen, Die Linke | Kreisverband Region Hannover, Victor Perli (MdB & Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.), JANUN Hannover e.V., Bündnis 90/die Grünen Kreisverband Uelzen, Arbeitskreis Soziale Arbeit Hannover, Aufstehen gegen Rassismus Hannover, Stadtjugendring Hannover e.V., Stadtjugendring Wolfsburg e.V., Attac Wolfsburg, Attac Göttingen, Attac Osnabrück, VVN-BdA Lüneburg, Uelzener Bündnis gegen Rechts, VVN-BdA Braunschweig, Fraktion der Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS), SCHLAU Ortsgruppe Göttingen, Johannes Fitzke, Hendrik Jüchter, ETHIA und ETHIA gegen Rassismus e.V., Naturfreunde Göttingen, DIDF Oldenburg, SV Bariş Delmenhorst, Refugium Flüchtlingshilfe e.V., Ökoscouts e.V. Braunschweig

2019_07_19                                                                                                                                                                                                                                                          pg


Die "Reinwaschung" der Lüneburger Kriegsverbrechereinheit
Aktion der Stadt verhöhnt Debatte um Erinnerungskultur 

110er Stein


   Während es in Lüneburg keinen Erinnerungsort für Lüneburger Widerstandskämpfer*innen gegen das NS-Regime gibt, erinnerte sich die Stadt Lüneburg, jetzt daran, die Verantwortung für die Pflege des Kriegsverbrecherdenkmals Am Graalwall versprochen zu haben.
   Nun erstrahlt dieses Schandmal, fast wie am Tag der feierlichen Einweihung in seiner neuen Pracht und ehrt die Mörder der Menschen aus den Todeslagern bei Ozarichi.
   Erneut wird das Denkmal mit zweifelhafter Inschrift in Szene gesetzt, das eine Wehrmachtseinheit ehrt, die maßgeblich im verbrecherischen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion gewütet hat.
   Schon früher zögerten die städtischen Verantwortlichen  nie lange, kritische Korrekturen, die von der Zivilbevölkerung an dem nordischen Granitstein angebracht wurden, entfernen zu lassen. Zeugen diese "Säuberungsaktionen" doch von wenig Einsicht auch in die aktuelle Lüneburger Geschichte:
   Immerhin musste der stellvertretende Bürgermeister der Hansestadt, Dr. Scharf, im Verlauf mit den Auseinandersetzungen um den Stein von seinem Amt zurücktreten. Die regelmäßig wiederkehrenden Interventionen auf dem nordischen Granit machten die intensiven Diskussionen zur Lüneburger Stadtgeschichte bildlich sichtbar. Das soll wohl nicht sein.
   Als peinliches Feigenblatt erscheint, allein durch die Größenverhältnisse, die Miniaturtextafel, auf der die Verbrechen der 110ten ID unzureichend beschrieben werden.
   Auf die Lüneburger*innen, die aktiv in die Debatte zur Lüneburger Erinnerungskultur eingebunden sind, muss die dominante Sichtbarmachung dieses Kriegerdenkmals wie ein höhnischer Kommentar wirken.

Zur Analyse der Steininschrift vom ehemaligen deutschen Botschafter in Weißrussland Dr. Weiß

Denkmal korrigiert

Gekennzeichnetes Denkmal

 Stempel: Ozarichi
Fotos vergrößert

Ein Denkmal im Wandel

2019_07_16                                                                                                                                                                                                                                                          pg

"Was geschah auf der Sea-Watch 3?"

Ein Kamerateam der ARD-Sendung Panorama dokumentierte die Rettungsaktion von Beginn an. Wer den Film noch nicht gesehen hat, hier der Link zur Reportage in der ARD-Mediathek:
Zum Panoramabeitrag
2019_07_12                                                                                                                                                                                                                                                          pg


 Immer wieder hörenswert - und ebenso lesenswert

Die Wirtschaftskommentare von Peter Dilli Dillmann auf Radio ZUSA

Aktuell zum Freihandelsabkommen zwischen EU und den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay

    Mit Applaus begrüßt die deutsche Exportindustrie die Einigung auf ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercorsur ohne Venezuela. Der auf dem G20-Gipfel verkündete Durchbruch beim EU- Freihandelsabkommen mit Teilen der Mercosur- Staaten wird ähnlich verheerende Auswirkungen auf die Umwelt, den Verbraucherschutz und Arbeitnehmerrechte haben, wie bereits die anderen Mega- Freihandelsabkommen TTIP, CETA und JEFTA.
    "Die größte Freihandelszone der Welt wird die Abholzung des Regenwaldes weiter verschärfen. Genmanipuliertes Soya billiges Rindfleisch und billiger Zucker werden zudem den Druck auf die europäischen Landwirte, noch billiger zu produzieren und damit zu noch schlechteren Standards, erhöhen. Die im Freihandelsvertrag festgelegten Klauseln bezüglich Klimaschutz und Menschenrechte sind wie immer unverbindlich und nicht sanktionierbar. "Dieses Freihandelsabkommen müsen gestoppt werden, weil es nur Profite für wenige große Agrar- und Autokonzerne bringt, den Preis bezahlen Arbeitnehmer, Kleinbauern, indigene Gemeinschaften und das Klima", so Heike Hänsel, Sprecherin für internationale Beziehungen der Fraktion die Linke.
    Der Bauernverband sieht Familienbetriebe durch das Abkommen bedroht. Auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft lehnt dieses "unqualifizierte Freihandelsabkommen" ab. "Wir importieren aus diesen Ländern künftig nicht nur Rindfleisch, sondern die mit der stark industriellen Produktion verbundenen Klimaschäden und menschenunwürdigen Produktionsbedingungen", sagte die Handelsreferentin des Verbands, Berit Thomsen.
    Francesco Mari, Referent für Welternährung weist darauf hin: "Was niemand wahrnimmt ist aber, dass die Abschaffung der meisten Agrarazölle für verarbeitete Produkte aus Brasilien, die Zukunft für Afrika auf eine Wertschöpfung aus ihren Rohstoffen verbaut". Damit ist vielgesagt über die Ehrlichkeit der Bundesregierung und der EU in ihren Sonntagsreden Afrika beim Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit zu unterstützen.
    Scharfe Kritik am EU- Mercosur- Handelsabkommen kommt von den Gewerkschaften aus Südamerika. Der Dachverband "Coordinadora de Centrales Sindicales del Con Sur" (CCSCS) ein Zusammenschluss von 20 Gewerkschaften aus Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Paraguay, Uruguay und Venezuela hatte bereits im vergangenen Jahr gegen das damals noch im Verhandlungsprozess steckende Abkommen protestiert. Soweit man den Inhalt kenne, werde die Vereinbarung "den weniger entwickelten Ländern auf beiden Seiten des Atlantiks schaden", hieß es in einer Stellungnahme, die CCSCS im Februar 2018 gemeinsam mit dem Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) veröffentlichte.

Stellt sich immer wieder diese Frage: Für wen oder was steht eigentlich diese sogenannte EU?


Text von Peter Dilli Dillman als Wirtschaftskommentar am 09./10.07. 2019 gesendet von RADIO ZUSA

Zu älteren Wirtschaftskommentaren (WiKos)

Die Wahlen sind gelaufen 28./29.05. 2019
Kommentar zu den EU-Wahlen am 26. Mai 2019

2019_07_10                                                                                                                                                                                                                                                         pg

Wie, du bist nicht bei whatsapp ????????


Täglich, 15:00 Uhr, Moria-Solidaritäts-Mahnwachen
Lüneburg, Marktplatz

Berichte, Radiobeitrag, Interviews sowie O-Töne von der Moria-Solidaritäts-Demo vor einer Woche, zu den nun täglich stattfindenden Moria-Solidaritäts-Mahnwachen finden sich auf der Website der

Falken-Nordostniedersachsen


logo_scala-kino

Unterstützung für unser Scala-Kino
   "Als unabhängiges Kulturunternehmen trifft uns die Schließung nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich hart. Viele Existenzen sind mit unserem Kinobetrieb verbunden, neben unseren eigenen Mitarbeiter*innen trifft die Schließung zahllose Kulturschaffende in der Filmwirtschaft, Lieferanten, Partner und Nachbarn. Wir können nur hoffen, dass diese Krise schnell überstanden ist und wir bald wieder öffnen können." - Schreiben die Kinobetreiber*innen auf der Website.
DESHALB:
    Immer wieder konnten wir uns und andere politisch aktiven Gruppen aus Lüneburg sich in der Vergangenheit der Unterstützung des Scala-Kinos sicher sein. Das ganze Jahr über bot das Kino kontinuierlich Filme von höchster politischer und kultureller Brisanz. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Jetzt ist es Zeit, das Scala-Kino zu unterstützen. Das geht mit dem Kauf eines Gutscheins:
https://www.scala-kino.net/gutschein

pg


 

 
Plakat Esther Bejarano

Befreiung – Was sonst!
Wir fordern zusammen mit Esther Bejarano
einen bundesweiten Feiertag am 8. Mai.
Hier geht es zur Petition:    

https://www.change.org/8Mai


"Es ist nicht mehr fünf vor Zwölf, es ist Zwölf!"
Jugendliche verschärfen Gangart - Protest im Bundestag
Protestaktion im Bundestag
Zum Video der Rede auf Youtube
COURTIER - Jüngstes Gericht: (AUF!stand im Bundestag)
COURTIER - Jüngstes Gericht Rapper

Zum Musikvideo der Aktion auf Youtube


Demoschild 

Am 15. März wurde global in mehr als 50 Ländern gestreikt!

Das war der "friday for future" in Lüneburg, online auf der Website der Falken Lüneburg:

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 Nazis fühlen sich augenscheinlich von einem ermordeten Sintijungen bedroht

Erneuter Anschlag auf die Grundschule Adendorf


 Seebrücke schafft sichere Häfen

Rettungsschiff Mittelmeer

 

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Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Behörden

Die Zeitschrift Telepolis fasst die aktuelle Situation treffend zusammen und beschreibt ein bedrohliches Szenario:

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Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur

Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.

                                                                          zum Brief


     So lief das Bürgerforum zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg.

                          weiterlesen            Fotos


Kritik am neuen Text auf der Gedenktafel für die 110.ID in Lüneburg


Dazu Texte

von    VVN-BdA-Lüneburg

von    Dr. Gebhardt Weiss, ehemaliger
          deutscher Botschafter in Minsk


 

 

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