Sie sind hier: Startseite > Veröffentlichungen
Für alle unsere Veröffentlichungen gilt die Creative-Commens-Lizenz:            
 Titelseite "Spitze der justizförmigen Kommunistenverfolgung" der 1950er/1960er- Jahre Teil IIa Presseerklärungzur Veröffentlichnung der Broschüre:
Das Landgericht Lüneburg als „Spitze der justizförmigen Kommunisten-verfolgung“ der 1950er/1960er- Jahre
Teil II a:
Verfahren - Prozesse – AngeklagteEine weitere Broschüre über Lüneburgs NS-Justizgeschichte legt jetzt die örtliche VVN-BdA vor. Sie knüpft an ihre Veröffentlichung aus dem Jahr 2016 an über die erste Justiz- und NSDAP-Parteikarriere Lüneburger Richter und Staatsanwälte während der NS-Zeit und deren in der Regel problemlose Wiedereinstellung in den Justizdienst beim Lüneburger Landgericht nach 1945 (Teil I: Das Personal. Nichts verlernt –Die zweite Karriere ehemaliger NS-Richter und Staatsanwälte bei der 4. Kammer“). Diese Schrift fand bundesweite Beachtung und selbst höchstministerielle Empfehlung (Niedersachsens Justizministerin A. Niewisch-Lennartz am 27. Januar 2016 in der Lüneburger Universität).  Nun folgt ein weiterer Teil. mehr lesen

Die Schrift „Das Landgericht Lüneburg als ‚Spitze der justizförmigen Kommunisten-verfolgung‘ der 1950er/1960er- Jahre. Teil II a: Verfahren - Prozesse – Angeklagte“ und ist zum Preis von 5,00 Euro (incl. Porto) zu bestellen unter vvn-bda-lg@web.de.

PDF-Download (9,2 MB)

                   Vom KZ-Friedhof zum Rhododendron-Park

                 Wie Lüneburg über seine Nazi-Verbrechen Gras wachsen ließ
Vorwort
Immer wieder haben sich einzelne Personen in der Vergangenheit mit der Geschichte von Lüneburgs „vergessenen Friedhöfen“ beschäftigt, ohne dass sie damit bei den Verantwortlichen der Stadt eine grundlegende Veränderung der Haltung gegenüber diesen Grabanla-gen erreichen konnten.
In den letzten Jahren rücken diese „vergessenen“ Friedhöfe verstärkt ins öffentliche Blickfeld - wobei diese Schrift zeigt, dass sie keineswegs gleichsam durch den natürlichen Lauf der Zeit „vergessen“ wurden, sondern die Erinnerung an ihre Toten gezielt ausgelöscht werden sollte.
Denn die dort Begrabenen sind Opfer der faschistischen Herrschaft in Lüneburg: Der „Russenfriedhof“, der „Friedhof der Heil- und Pflegeanstalt“, der „Judenfriedhof“ und der „KZ-Friedhof“.  mehr lesen

Titelseite "Kritik des Manzke Friedenspfades" 
PDF-Download (8 MB)

 Kritik des „Friedenspfades“ der Friedensstiftung Günter Manzke

Zur Lüneburger „Erinnerungskultur“ im öffentlichen Raum und vom Versuch, sich die Vergangenheit zurechtzubiegen

Vorwort
Von der „Friedensstiftung Günter Manzke“ wurde in Lüne-burg im Jahre 2014 ein „Friedenspfad“ installiert und am 23. August d. J. öffentlich eingeweiht. Es handelt sich hier-bei um einen „Stadtrundgang zu Denkmalen und Orten des Gedenkens in Lüneburg“ im Bereich des engeren Stadtge-biets. Mit einem Informations-Faltblatt (erhältlich am Tou-risten Info-Point im Rathaus) wird zum Besuch dieser 24 Orte eingeladen. An den in diesem Faltblatt beschriebenen und zum Aufsuchen empfohlenen Orten wurden „Erklä-rungstafeln“ angebracht, um den Betrachtern/-innen nähere Informationen über diese Gebäude und Denkmale zu liefern. Alle Tafeln sind mit dem Manzke-Logo und einem Hinweis auf die Manzke-Stiftung versehen. Auf einigen dieser Erklärungstafeln sind zudem QR-Codes angebracht, um den Besuchern/-innen an Ort und Stelle über das Internet weitere Informationen zu liefern. mehr lesen

 
Titelseite "Die Staatspolizei Lüneburg II"
09/2014  PDF-Download (83,8 MB)
Die Staatspolizei Lüneburg II
Die Gestapo-Schutzhäftlinge des Landgerichtsgefängnisses

Vorwort
„Hier auf dem Hinterhof des heutigen Landgerichts befand sich in der Zeit ab 1935 das Landgerichtsgefängnis. Bis 1945 wurden dort neben den Justizhäftlingen über 4.000 Häftlinge der Geheimen Staatspolizei Lüneburg gefangen gehalten, zum großen Teil osteuropäische Zwangsarbeiter/-innen. Für mehr als 900 dieser Männer, Frauen und Jugendlichen war dieser Ort Durchgangsstation auf dem Weg zu Folter und Tod. Sie wurden in ein Arbeitserziehungslager verbracht, in die Konzentrationslager Neuengamme, Sachsenhausen, Ravensbrück, Buchenwald, Auschwitz und andere, oder sie wurden in verschiedenen Orten des Lüneburger Bezirks ermordet.“ mehr lesen


 


Hindenburgstraße


Ein Beitrag zur Umbenennung der Lüneburger Hindenburgstraße

Titelseite "Hindenburgstrasse"

April 2014 - PDF-Download (3,37 MB)


Die Zerschlagung der Lüneburger Gewerkschaftsbewegung 1933
 
einige Anmerkungen
Titelseite "Die Zerschlagung der Lüneburger Gewerkschaftsbewegung 1933"
Mai 2013 - HTML-Einleitung / PDF-Download (17,5 MB)

Lüneburger "Gedenkkultur"
Ein Beitrag zur Diskussion über die Gedenkanlage an der früheren Synagoge

Titelseite: Lüneburger „Gedenkkultur“
März 2013 - PDF-Download (5,29 MB)


Hermann Reinmuth
Christ · Humanist · Gewerkschafter · Sozialist Versuch einer Annäherung an ein vergessenes Opfer des NS-Regimes
Eine Erinnerung an den Beamten der Lüneburger Bezirksregierung, Nazi-Widerständler und KZ-Häftling
Titelseite Hermann Reinmuth
November 2012 - PDF-Download (41,3 MB)

Wer war Landrat Albrecht?
Ein Beitrag zur Diskussion um die Umbenennung der Lüneburger Landrat-Albrecht-StraßeTitelseite:"Wer war Landrat Albrecht?"
Oktober 2012 - PDF-Download (7,41 MB)

Von Gernika über Lüneburg nach Wielun
Zur Geschichte des Lüneburger Luftwaffen-Kampfgeschwaders 26 – eine Skizze
Titelseite:"Zur Geschichte des Lüneburger Luftwaffen-Kampfgeschwaders 26"
Mai 2012 - PDF-Download (5,82 MB)

Die Staatspolizei Lüneburg
Strukturen und Täter
Titelseite:"Die Staatspolizei Lüneburg"

November 2011 - PDF-Download (156 MB)


Der Lüneburger Bergen-Belsen-Prozess 1945
"Aber sonst tut jeder, als sei nichts geschehen..."

Titelseite:"Der Lüneburger Bergen-Belsen-Prozess 1945"

September 2010 - PDF-Download (9,51 MB)

Für eine Liebe so bestraft
Zur NS-Verfolgung von Frauen der Region durch das Landgericht Lüneburg

Titelseite:„Für eine Liebe so bestraft…“
März 2010 - PDF-Download (11,6 MB)

Die Verfolgung der Lüneburger Sinti

Das Leiden der Lüneburger Sinti in der Nazi-Zeit


Titelseite:"Die Verfolgung der Lüneburger Sinti"
März 2008 - PDF-Download (131 MB)

Lüneburg 1933
Widerstand und Verfolgung

Titelblatt "Lüneburg 1933"
September 2004 - PDF-Download (95,8 MB)


NS-Zwangsarbeit in Lüneburg
Briefe aus der Ukraine

Wie erging es den ukrainischen Zwangsarbeitern-/innen in Lüneburg?
Welche Erinnerungen haben sie an Lüneburg?

Titelseite: "NS-Zwangsarbeit in Lüneburg Briefe aus der Ukraine Wie erging es den ukrainischen Zwangsarbeitern-/innen in Lüneburg?"

April 2004 - HTML-Ansicht / PDF-Download (90,6 MB)


Die faschistische Verfolgung der Juden in Lüneburg
Eine Skizze
Titelseite: "Die faschistische Verfolgung der Juden in Lüneburg Eine Skizze"

November 2003 - PDF-Download (65,4 MB)

NS-Zwangsarbeit in Lüneburg

Briefe aus Polen
Wie erging es den polnischen Zwangsarbeitern-/innen in Lüneburg? Welche Erinnerungen haben sie an Lüneburg?

Titelseite:"NS-Zwangsarbeit in Lüneburg Briefe aus Polen Wie erging es den polnischen Zwangsarbeitern-/innen in Lüneburg? Welche Erinnerungen haben sie an Lüneburg?"

November 2001 - HTML-Ansicht / PDF-Download (48,5 MB)

Schluß mit dem Militarismus!!!
Wir fordern die Umbenennung der Hindenburgstraße

Titelseite: "Schluß mit dem Militarismus!!! Wir fordern die Umbenennung der Hindenburgstraße"

1. Aufl. April 1987 / 2. Aufl. März 2006 - HTML-Ansicht / PDF-Download (318 KB)

 

Fortsetzung Landgericht

Das Landgericht Lüneburg als „Spitze der justizförmigen Kommunisten-verfolgung“ der 1950er/1960er- Jahre
Teil II a
 
 
Es wird untersucht, in welcher Form dieses schwer NS-belastete Justizpersonal ihren Kampf „gegen den Bolschewismus“ in der politischen Kammer des Landgerichts in den 1950er/60er- Jahren fortsetzte.
Als juristische Grundlage diente diesen Juristen das Strafrechtsänderungsgesetz (wegen der überhasteten Verabschiedung im Bundestag auch „Blitzgesetz“ genannt), welches einem großen Teil der politischen Opposition ihre Wirkungsmöglichkeit nahm und deren Tätigkeit unter Strafe stellte. Bei dieser justizförmigen Kommunistenverfolgung in der jungen Bundesrepublik ging das NS-Personal der Staatsschutzkammer des örtlichen Landgerichts besonders rigoros vor. Rechtsanwalt D. Posser (ab 1968 20 Jahre lang Minister in Nordrhein-Westfalen) stellte Anfang 1965 fest,  „dass die Staatsschutzkammer in Lüneburg in einer Weise die geltenden Staatsschutzgesetze auslegt, die im übrigen Bundesgebiet nicht geteilt wird.“ Hier wurden zum Beispiel Mitarbeiter der KPD wegen ihrer Tätigkeit vor dem Verbot dieser Partei verurteilt, Gefängnisstrafen ausgesprochen für Tätigkeiten in Vereinigungen, die niemals durch die zuständigen Verwaltungsbehörden verboten waren. Auch wurden „durch Jahre hindurch Nebenstrafen von besonderem Gewicht gegen politische Täter verhängt, zum Beispiel die Aberkennung des aktiven und passiven Wahlrechtes, die Unfähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter, sogar die Stellung unter Polizeiaufsicht gegenüber Erstbestraften.“ (Posser)
Möglich war eine solche Justizpraxis in Lüneburg, weil sich hier ein großer Teil der Nazi-Justiztäterschaft konzentrierte, nun wieder auf ihre frühere „Klientel“ traf und diese wegen kommunistischer politischer Tätigkeit aburteilen konnte, was an den strafverschärfenden Urteilen deutlich wurde. Der frühere Mitarbeiter am Sondergericht Kattowitz etwa, Staatsanwalt Ottersbach, hielt dem Angeklagten Paul Butscheck vor: „Aus Ihren Zuchthausstrafen … haben Sie offenbar nichts gelernt.“  Bei dem Angeklagten handelt es sich um einen Nazi-Widerständler, der von den NS-Gerichten wegen „Wehrkraftzersetzung“ verurteilt worden war. Ebenso Staatsanwalts von Lücken: In einem Plädoyer formulierte er: „Straferschwerend kommt hinzu, dass der Angeklagte bereits wegen solcher Tätigkeiten hart bestraft worden ist. Das hat aber nichts genützt. Ich beantrage daher gegen ihn eine Gefängnisstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten.“ Die beiden Bestrafungen, auf die sich von Lücken bezog, datieren aus den Jahren 1933 (2 Jahre Zuchthaus) und 1940 (5 Jahre Zuchthaus). Auch hier war der Prozessgegenstand damals „Wehrkraftzersetzung“.
Mit Blick auf diese skandalöse Justiz konstatierte Professor Ossip Flechtheim: Die Angeklagten „… hätten allerdings besser daran getan, im Dritten Reich Juden umzubringen, als nach 1945 in einer demokratischen und kommunistischen Organisation tätig zu sein – jedenfalls hätte die Justiz mehr Verständnis für sie.“
Die Schrift der Kreisvereinigung Lüneburg der VVN-BdA trägt den Titel „Das Landgericht Lüneburg als ‚Spitze der justizförmigen Kommunisten-verfolgung‘ der 1950er/1960er- Jahre. Teil II a: Verfahren - Prozesse – Angeklagte“ und ist zum Preis von 5,00 Euro (incl. Porto) zu bestellen unter  vvn-bda-lg@web.de

Fortsetzung Rhododendron

Vom KZ-Friedhof zum Rhododendron-Park 

 

 

Die wenigsten Lüneburger wissen heute um die Geschichte dieser vier Friedhöfe und haben sie – soweit das überhaupt noch möglich ist - selbst schon einmal aufgesucht. Das liegt sicher zum Teil daran, dass die Grabfelder bewusst außerhalb des engeren Stadtgebietes angelegt wurden, Hinweisschilder nur dürftig aufgestellt oder die Grabstellen (wie der jüdische Friedhof) öffentlich kaum zugänglich sind1. Weit effektiver und
nachhaltiger wirkten dagegen die tatkräftigen Unter- drückungsmaßnahmen, mit der ehemals bekennende Nazis – und nicht nur sie - in den Jahrzehnten nach dem Ende ihrer Herrschaft die Erinnerung an die Opfer des Faschismus in Lüneburg auslöschen wollten. Denn mit dieser Erinnerung untrennbar verbunden war und ist die Frage, warum, auf welche Weise und von wem diese Menschen zu Tode gebracht bzw. ihre Gräber ge schändet wurden – und damit die Frage nach Schuld, Verantwortlichkeit und nach Lehren aus dieser schrecklichen Geschichte. Diesen Fragen wollten sich einflussreiche Kreise in Lüneburg keinesfalls stellen. Nach einem „kurzen Frühling des Antifaschismus“ (Bloch) in der unmittelbaren Nachkriegszeit erreichten sie eine Restauration alter Ansichten und Strukturen – und leisteten so ihren Beitrag zur „Zweiten Schuld“ (Giordano): der Verdrängung und Verleugnung des nationalsozialistischen Terrorsystems und deren Verbrechen gegen die Menschheit, die auch in dieser Stadt begangen wurden.
Das spiegelt sich auch und in besonderer Weise in der Geschichte des KZ-Friedhofs Tiergarten wider. Als Folge eines solchen Verbrechens auf Befehl der britischen Besatzungsbehörde entstanden, schafften es die Lüne- burger Verantwortlichen mit boshafter Energie, durch wiederholte Umbaumaßnahmen der Anlage ihren historischen Informationsgehalt und den bestatteten Opfern ihre Würde nahezu völlig zu nehmen: Dass deutsche Wachsoldaten vom 7. bis 12. April 1945 in Wilschenbruch wehrlose KZ-Häftlinge ermordeten, dass in dieses „Massaker“ auch städtische Dienststellen maßgeblich verwickelt waren – darüber wollten die Lüneburger Akteure buchstäblich Gras wachsen lassen.
Das Sterben der Tätergeneration öffnet nun hoffentlich auch in Lüneburg die Chance für eine Änderung dieser Politik. Bei Einweihung der Gedenkanlage für die Opfer der Nazi - „Euthanasie“ im August 2014 auf dem Nord- West-Friedhof beispielsweise bat Bürgermeister Eduard Kolle (SPD) um Verzeihung für die Schuld der Stadt Lüneburg, durch die viele der dortigen Kindergräber nach Ablauf der allgemeinen Frist gesetzeswidrig überbettet wurden. Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) weihte im März 2015 den Eisenbahnwaggon beim Museum als „Lernort zum Nach- und Umdenken“ ein in ausdrücklicher Erinnerung an den Häftlingszug und den Lüneburger „Massenmord“(Mädge) an den KZ- Gefan- genen im April 1945.2 Auf aktuellen Antisemitismus
und Fremdenhass zielend, sagte er: „Widerstand leisten, gegen- statt mitzulaufen – nicht jeder hat das gelernt. Mit Erinnerungsstätten wie dieser wollen wir dazu einen Beitrag leisten. Denn Anzeichen zu erkennen und Gefahren, die in ihnen liegen, dazu verhilft eine Auseinandersetzung mit unserer Geschichte. Geschichte, Gedenken, Mahnmale – sie vermitteln Erkenntnisse, die auch heute von Bedeutung sind…“
 
 
Fortsetzung Friedenpfad
 
 
 
Kritik des „Friedenspfades“ der Friedensstiftung Günter Manzke
 
 
Zur Realisierung dieses Vorhabens stellte die Stiftung 30.000 Euro bereit.
Um diesen Friedenspfad gab es bereits während der Konzeptions- und Entstehungsphase eine sehr kontroverse Debatte, die nach der Herausgabe des Prospekts, der Installierung der Erklärungstafeln und mit der Einweihung des Pfades noch an Heftigkeit zunahm und die bis heute anhält.
Mit dieser Schrift stellen wir unsere Kritik am Friedenspfad umfassend dar. Wir hoffen damit unserer Kritik an diesem Friedenspfad mehr Gehör zu verschaffen, die bislang von der Kommunalpolitik und von der Manzke-Stiftung ignoriert, als auch von der örtlichen Presse überwiegend negiert wurde.
In einem ersten ausführlichen Teil formulieren wir unsere grundsätzliche Kritik an diesem Friedenspfad; an den politischen Implikationen der „Friedensstiftung G. Manzke“ im kommunalpolitischem Gefüge Lüneburgs, an der Entste-hungsgeschichte, an der politischen Grundkonzeption und der Systematik des Friedenspfades. Ein zweiter Teil fragt nach dem Finanzier des Friedenspfades, dem Wirken des Sponsors auf wirtschaftlichem Gebiet und seinem politi-schem Umfeld, um Einfluss- und mögliche Erwartungshaltungen deutlich zu machen. In einem dritten Teil werden in dieser Schrift Informationen zu den einzelnen Stationen des Friedenspfades geliefert. Die Darstellungen der Friedenspfad –Akteure werden dabei kritisch beleuchtet. Vielfach musste dafür eine ausführliche Schilderung der historischen Ereignisse erfolgen; an anderen Stationen genügte ein kür-zerer Hinweis und ein Verweis auf Veröffentlichungen.
Wir beziehen uns hier ausschließlich auf die im öffentlichen Raum durch Prospekt und Tafeln vorgetragene Geschichts-deutung des Friedenspfades, nicht auf die zusätzlichen Informationen der Manzke-Stiftung im Internet. Diese sind zwar über einen QR-Code abrufbar, spielen aber in der Praxis am Ort des Gedenkens kaum eine Rolle.

 
Fortsetzung Die Staatspolizei Lüneburg II
 
 
 
 
Die Staatspolizei Lüneburg II
Die Gestapo-Schutzhäftlinge des Landgerichtsgefängnisses
 
 

Ein solcher oder ähnlicher Text soll, so ist es geplant, demnächst auf dem Lüneburger Marktplatz an der Eingangsmauer zur heutigen Justizvollzugseinrichtung angebracht werden zur Erinnerung an diese vielen Menschen, die hier völlig würde- und rechtlos als Gestapo- „Schutzhäftlinge“1 gefangen gehalten wurden und für die dieser Ort ihre „Durchgangsstation auf dem Weg zu Folter und Tod“ bedeutete. Über 4.00 Schutzhaftgefangene und dabei mehr als 900 AELund KZ- Häftlinge: Eine kaum vorstellbare Anzahl von Einzelbiographien. Über 4.000 Menschen, die sich während ihrer „Inschutzhaftnahme“ in jeder Stunde angsterfüllt gefragt haben mögen, was mit ihnen weiterhin geschehen wird, völlig isoliert, ohne rechtliche Möglichkeit der Einflussnahme auf ihren weiteren Lebensweg und ausgeliefert der faschistischen Willkür der Geheimpolizei. In Todesangst, so lässt sich vorstellen, jene Häftlinge, denen eine „Überstellung“ in ein Arbeitserziehungs- oder gar Konzentrationslager angedroht wurde. Über 900 dieser „Lüneburger“ Häftlinge mussten diesen Weg gehen, …

 

 
 
 
 
 

Aktuelles


Demoschild 
Am 15. März wurde global in mehr als 50 Ländern gestreikt!
Das war der "friday for future" in Lüneburg, online auf der Website der Falken Lüneburg:

Freispruch für Ramadan - ABER!                 
Der wegen versuchten Todschlags angeklagte Ramadan Abubaker Yahia wurde heute frei gesprochen.
weiterlesen

 

 Nazis fühlen sich augenscheinlich von einem ermordeten Sintijungen bedroht

 Seebrücke schafft sichere Häfen

Rettungsschiff Mittelmeer

 

Mach deine Stadt zum sicheren Hafen - Hier geht es  zur  Petition


Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Behörden
Die Zeitschrift Telepolis fasst die aktuelle Situation treffend zusammen und beschreibt ein bedrohliches Szenario:

Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur
Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.
                                                                          zum Brief

     So lief das Bürgerforum zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg.

                          weiterlesen            Fotos


Kritik am neuen Text auf der Gedenktafel für die 110.ID in Lüneburg

Dazu Texte

von    VVN-BdA-Lüneburg

 

Powered by CMSimple | Template: ge-webdesign.de | Login

nach oben